Call of Duty: Ghosts - Offizielle AnkündigungWas man uns auf dem Xbox One-Event in Boston während der Präsentation von Call of Duty: Ghost noch als “brandneue Engine” verkaufen wollte, entpuppt sich nun doch als nicht ganz so neu. Der grafische Motor, den Activision auf der Veranstaltung als neu vorstellte, ist in Wirklichkeit eine Weiterentwicklung der bereits bekannten Engine aus Call of Duty: Black Ops 2.

Keine Zeit für eine komplett neue Engine

In einem Gespräch mit dem offiziellen PlayStation Magazin verriet Zach Volker, Animation Lead bei Infinity Ward, weshalb man während der Präsentation von einer “neuen Engine” sprach. „Wenn wir von einer neuen Engine sprechen, dann meinen wir das Upgrade signifikanter Systeme innerhalb dieser Engine“, sagt er. „Wir sprechen nicht davon, dass wir alles wegwerfen und wieder bei Null anfangen.“

Wie Volker erklärt, hätte das relativ kurze Zeitfenster von zwei Jahren, welches das Team zur Verfügung hatte, nicht ausgereicht, um eine komplett neue Engine aus dem Boden zu stampfen. “Es ist ein schmaler Grad, wenn man eine neue Engine und eine Weiterentwicklung einer Engine definiert. Man muss hier vorsichtig unterscheiden. Wir entwickeln das Ganze weiter und fügen neue Features hinzu, aber an welchem Punkt wird es zu einer neuen Engine? Es ist unmöglich, innerhalb eines Zwei-Jahres-Zyklus eine neue Engine von Grund auf zu entwickeln. Man würde eine Armee von 200 Technikern benötigen.”

Nur das verbessert, was nötig war

Wie Volker verriet, handelt es sich im Kern immer noch um die Quake Engine, die man allerdings über die Jahre hinweg stetig weiterentwickelte, so dass man aktuell nicht mal sicher sein kann, ob irgendwas von der alten Engine noch existiert. “Sicherlich gibt es hier und da noch Überbleibsel unserer letzten Engine, dort, wo es angebracht war und wo keine Änderungen vonnöten waren. Und das ist gut so, wie es ist. Wir bei Infinity Ward stellen wirklich sicher, dass wir nur Dinge verbessern, die nötig sind, um die Sachen bei diesem Projekt voranzutreiben und das Spielerlebnis zu erweitern.”.

Auf den unnötigen “Schnickschnack” will man offenbar dabei verzichten. “Nur weil wir irgend einen coolen 3D-Rauch machen könnten, der sich auseinanderbewegt, wenn man durch ihn hindurch geht, werden wir es nicht zwangsläufig weiterverfolgen, wenn es das Spielerlebnis nicht bereichert, obwohl wir die Möglichkeit dazu hätten”, so Volker. “Wir stellen sicher, dass die Engine am Ende das tut, was wir wollen und dass sie die Dinge, die wir auf dem Bildschirm zeigen möchten, so effizient wie möglich verarbeitet.”


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