Während die Spiele mit den Jahren grafisch immer opulenter werden, steigen auch die Kosten, die man aufbringen muss, um einen Blockbuster auf die Beine zu stellen. Laut den Machern von Call of Duty: Ghosts wird die Spieleentwicklung in Zukunft noch kostenintensiver werden. Vor allem für kleinere Studios, die auf Triple-A-Spiele setzen, könnte das zum Problem werden.

Bei einem Besuch in den heiligen Hallen von Infinity Ward nutze das Videospielemagazin Game Informer die Gelegenheit, um unter anderem mit Executive Producer Mark Rubin über die steigenden Kosten eines Triple-A-Projekts wie Call of Duty: Ghosts zu plaudern. Wie der Macher verriet, wird es immer schwieriger, hochwertige Spiele für den Triple-A-Markt zu entwickeln.

So kommen bei dem aktuellen Ableger der Call of Duty-Reihe neben den Kosten für die Entwicklung neuer Engines auch die Ausgaben für die Umsetzung für verschiedene Plattformen dazu. “Es ist ja nicht so, dass eine Umsetzung für die aktuelle Konsolengeneration einfach per Knopfdruck funktioniert. Dieser Knopf existiert nicht”, sagte Rubin.

Laut dem Executive Producer habe man unterschätzt, wie viel Arbeit und Kosten in Call of Duty: Ghosts fließen werden. “Wir wollten eine neue Engine, eine komplett neue Welt und lauter neuer Dinge im Spiel haben. Und als wir mit der Entwicklung begannen, war das in etwa so wie ‘Oh heilige Scheiße, was haben wir uns da bloß vorgenommen?’.”

“Spiele werden immer schwieriger und kostenintensiver in der Entwicklung und ich denke, dass einige kleinere Studios in Zukunft vielleicht Probleme bekommen, wenn sie Spiele für den Triple-A-Markt entwickeln wollen”, so Rubin weiter. Das komplette Video-Interview kannst du dir auf der Webseite von Game Informer anschauen.


PS: Folge uns auf Twitter oder abonniere unseren RSS Feed, um nichts zu verpassen!


Verwandte Preisvergleiche