Call of Duty Kampagne

Im Rahmen eines umfangreichen Video-Interviews wurde Treyarchs Senior Producer Jay Puryear ausführlich zum nächsten Ableger der Call of Duty-Reihe befragt. Im Verlauf des Interviews stellte Puryear die neuen Modi von Call of Duty: Black Ops 2 genauer vor und äußerte sich auch zu dem Umfang der Einzelspieler-Kampagne des Spiels.

Die Kampagne

So wird die Kampagne unter anderem auch so genannte Strike-Force-Level bieten, bei denen der Spieler selbst frei entscheidet, wann er welches Level absolviert. Diese Levels sind offener und haben verschiedene Ziele, die es zu absolvieren gilt. Hier soll es sogar möglich sein, aus dem First-Person-Geschehen raus zu zoomen und sein Team über verschiedene Befehle, wie in einem Strategie-Titel, zu navigieren. Abhängig von der Beschaffenheit der Strike-Force-Levels soll es laut Puryear sogar möglich sein, die Missionen komplett aus dieser Perspektive zu absolvieren.

Eine weitere Neuerung in der Kampagne wird die Option „Create-a-Class“ sein, im Rahmen derer Spieler die Möglichkeit erhalten, ihre eigene Klasse zu erstellen und damit die komplette Einzelspieler-Kampagne des Spiels zu beschreiten. „Wenn ihr also nur mit einer Maschinenpistole losziehen wollt, könnt ihr das tun. Wir setzen auf Wiederspielwert. Jeder Spieler soll so spielen, wie er möchte“, so Puryear.

So charismatisch wie Joker?

Um einen möglichst authentischen Bösewicht im Spiel zu kreieren, haben die Entwickler mit dem Comicautor, Drehbuchautor und Filmregisseur David Goyer zusammengearbeitet, der in der Vergangenheit bereits Drehbücher für die Blade und Dark Knight-Trilogien verfasst hatte. Puryear zieht gewisse Parallelen zwischen dem Dark Knight-Bösewicht Joker und dem in Call of Duty: Black Ops 2 erschaffenen Terroristen Raul Menendez. „Joker ist eine Figur, die schon sehr lange existiert, aber Goyer hat ihr einen frischen Ansatz verpasst, solch eine Energie sollte auch in Raul Menendez bei Black Ops 2 einfließen“, erklärt Puryear.

Mehrspieler-Modi

Der beliebte Modus „Kill Confirmed“ ist zurück und erlaubt es den Spielern mit kleineren Gruppen von 3-4 Teilnehmern gegen andere Teams anzutreten. Hier wird es darum gehen, nicht nur die eigenen Tags zu sammeln, sondern auch seine Team-Kameraden zu beschützen.

Hardpoint ist der klassische „King of the Hill“-Modus. Hier wird sich alles um einen Punkt drehen, den es zu erobern gilt und der über die Karte wandert. Auch dieser Modus kann mit mehreren Teams absolviert werden.

Natürlich wird auch der Mehrspieler-Part den Modus „Create-a-Class“ beinhalten. Dieser funktioniert größtenteils wie in der Einzelspieler-Kampagne und erlaubt es dem Spieler ebenfalls, eine eigene Klasse zusammenzustellen, jedoch bietet es andere freischaltbare Boni als der Einzelspieler-Part.

Call of Duty Koop

Der Mehrspieler-Part wird mit vielen verschiedenen Modi aufwarten…

Außerdem wurde es um eine neue Funktion, genannt Pic-10 erweitert, die sich sowohl an Neueinsteiger als auch an die Veteranen richtet, die etwas Neues ausprobieren wollen. Hier kann der Spieler 10 Ausrüstungsgegenstände nach eigenem Wunsch zusammenstellen. Feste Primär- und Sekundärwaffen gibt es nicht mehr, der Spieler hat also eine uneingeschränkte Wahl, welche Ausrüstungsgegenstände er mitnimmt. Wer will, kann auch mit einem Messer und 6 ausgewählten Perks losziehen. „Es geht darum den Spielern viel Abwechslung und unterschiedliche Spielerfahrungen zu ermöglichen“ beschreibt Puryear den Ansatz der Entwickler.

Auf die Fragen hin, ob es schwierig sei, solche Ansätze in einem Mehrspieler-Modus zu balancen, antwortet der Senior Producer, man habe genügend Möglichkeiten, sich alle Inhalte anzuschauen und notfalls auch Änderungen vorzunehmen, es sei also nicht so schwierig wie man vielleicht annehmen könnte.

Das Token-System

Während sie von Level 1-55 aufsteigen, schalten die Spieler Token frei, die es ihnen erlauben, auf die ganzen „Create-a-Class“-Inhalte zuzugreifen. Je weiter man im Level voranschreitet, desto mehr Optionen werden freigeschaltet. Da es mehr Optionen als Token im Spiel gibt, werden sich die Spieler entscheiden müssen, in welche Boni sie ihre Token investieren, was eine individuelle Spielweise erlaubt.

Die sogenannten Prestige-Token können dazu verwendet werden, normale Token uneingeschränkt für jedes Level freizuschalten. Besitzt man also eine Waffe auf Level 40, kann den Prestige-Token dazu einsetzen, um die Extras für diese Waffe permanent freizuschalten.


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Kommentare zu "Call of Duty: Black Ops 2 – Kampagne, Mehrspieler-Modi und Co. – Video-Interview mit Jay Puryear"

Moin,
ich check bei COD das Token System nicht ganz.Ich hab 10 Freischalttocken durchs Leveln bekommen, kann aber trotzdem keine Waffen, Mods, etc freischalten für die man Token braucht.
Kann mir wer sagen woran das liegt?

Vielleicht hilft Dir das Video hier: http://youtu.be/1q5vZkbw3G8?hd=1