Nachdem Sledgehammer Games erst kürzlich in einem neuen Trailer die Weltpremiere des Koop-Parts von Call of Duty: Advanced Warfare feierte, konnten die Kollegen von IGN den Modus selbst auf Herz und Nieren prüfen und haben nun einige interessante Details dazu veröffentlicht.

Charakterfortschritt im Koop-Modus

Wie bereits bekannt, ist der Koop-Modus in Call of Duty: Advanced Warfare auf maximal vier Spieler (sowie zwei im Splitscreen-Modus) ausgelegt. Dabei stehen einem im kooperativen Part die meisten Karten aus dem kompetitiven Multiplayer-Modus zur Verfügung. Der Großteil der Karten muss allerdings zuvor noch freigeschaltet werden, was durch das Erreichen der nächsten Tier-Stufe passiert.

Maximal können die Spieler bis Tier 4 aufsteigen. Um beispielsweise Tier 2 zu erreichen, muss man insgesamt 35 Runden absolvieren, während für Tier 3 schon 75 Runden benötigt werden. Wer auf Tier 4 aufsteigen möchte, muss insgesamt 100 Runden hinter sich gebracht haben, wobei auch der Schwierigkeitsgrad mit der Anzahl der Runden anzieht. Die Runden werden dabei in ihrer Gesamtheit und nicht pro Session gezählt.

Klassen, Upgrades und Zusatzziele

An Klassen stehen einem Light, Heavy und Specialist zur Verfügung. Mit diesen müssen die Teilnehmer gegen zahlreiche Angriffswellen von PMC-Schergen bestehen, wobei zwischen den Wellen die Möglichkeit besteht, seine Waffen und den Exoskelett-Anzug mit durch Kills verdiente Upgrade-Punkten zu verbessern. Während der Anzug in der Pause an einer Upgrade-Station aufgewertet wird, können die Waffen an einem Waffenschrank getauscht und verbessert werden.

Anders als beim Horde-Modus stehen die Spieler im “Exo-Überlebenskampf” nach jeder zehnten Runde nicht einer Boss-Welle gegenüber, sondern müssen zufallsgenerierte Missionsziele absolvieren, die zusätzliche Upgrade-Punkte einbringen. Schafft man es nicht, das vorgegebene Ziel innerhalb einer bestimmten Zeit zu erreichen, muss man auch mit Nachteilen rechnen.

Koop-Strafen und Matchmaking-System

So können die Spieler beispielsweise gehackt werden, so dass sie ihre Umgebung für eine gewisse Zeit nur verschwommen wahrnehmen. Auch das Waffenarsenal kann zeitweise eingeschränkt werden. Auch kann es passieren, dass einen die Geschütztürme für eine Weile bevorzugt in den Fokus nehmen. Auf diese Weise möchte Sledgehammer Games die Spieler dazu antreiben, ihr Bestes zu versuchen und nicht nur als Mitläufer zu agieren.

Im Kampf haben die Spieler die Möglichkeit, ihre Kameraden wiederzubeleben, wenn sie diese rechtzeitig erreichen. Neben den privaten Matches soll es auch ein passendes Matchmaking-System für den Koop-Part geben, so dass man auch Mitspieler findet, wenn die eigenen Freunde gerade nicht online sind. Weitere Details zum Koop-Modus findest du hier.


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