Broken Age - Sleep wellMit ihrem Double Fine Adventure traten der Entwickler-Guru Tim Schafer und sein Entwicklerstudio Double Fine im März vergangenen Jahres eine echte Welle an Crowdfunding-Aktionen los, als sie ihre Spendenaktion mit rekordverdächtigen 3,3 Millionen US-Dollar beendeten. Nun geht dem Projekt, das mittlerweile auf den Titel Broken Age hört, jedoch das Geld aus.

Der Umfang des Projekts ist ein Problem

Ursprünglich wollte das Studio das Projekt für gerade Mal 400.000 US-Dollar finanzieren, doch am Ende standen die Macher mit rund 3,3 Millionen da und lösten damit überhaupt erst den heutigen Kickstarter-Boom aus.

Nun meldeten sich die Entwickler zu Wort und gaben überraschend bekannt, dass das Geld für die Fertigstellung des Spiels nicht ausreicht, da das Projekt im Verlauf der Zeit enorm an Größe gewann. Nach Aussage von Schafer müsste man aktuell 75 Prozent des gesamten Spiels streichen, um es für das ursprüngliche Budget zu veröffentlichen. Die Spieler nochmal zu Kasse zu bitten kommt für die Macher nicht in Frage, weshalb man sich nun etwas anderes einfallen hat lassen.

Eine zufriedenstellende Lösung

Um das Spiel fertigzustellen, ohne dabei auf irgendwelche Features verzichten zu müssen, wird das Adventure in zwei Hälften geteilt. Die erste Hälfte will man statt im Juli 2014 bereits im Januar via Steam Early Access veröffentlichen, um mit den Einnahmen anschließend die zweite Hälfte fertigzustellen. Diese wird im Mai/Juni 2014 kostenlos als Update nachgeschoben. Wie Schafer versicherte, werden die Kickstarter-Unterstützer noch immer exklusiven Zugriff vor allen anderen auf das Spiel haben.

Neben Broken Age werkelt Double Fine aktuell mit “Massive Chalice” an einem taktischen Strategie-Titel, den man ebenfalls via Kickstarter finanzierte. Auch dieses Projekt nahm schon nach kurzer Zeit mehr Geld ein als ursprünglich gefordert. So wurde das angepeilte Ziel von 725.000 US-Dollar mit über 1,2 Millionen an Einnahmen um rund 500.000 US-Dollar übertroffen.


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Kommentare zu "Broken Age: Double Fine braucht mehr Geld für die Fertigstellung – Spiel soll in zwei Teilen veröffentlicht werden"

Mhh da hat man sich scheinbar zu viel vorgenommen könnte man sagen. So stark verrechnen kann man sich gar nicht am Anfang. Aber gut Double Fine hat ja eine gute Lösung gefunden. Hoffen wir mal nur das auch genug Menschen das Spiel dann kaufen und nicht das dann die Verkaufszahlen hinter den Erwartungen zurückbleibt.