Battle.net-Authenticator im D3- und Starcraft-DesignBlizzards Battle.net-Authenticator, mit dem Spieler optional ihren Account schützen können, ist nun Gegenstand einer Sammelklage geworden. Spieler werfen dem Entwickler u.a. Verbrauchertäuschung und ungerechtfertigte Bereicherung vor.

Hauptkläger Benjamin Bell wirft Blizzard vor, Spieler müssten Online-Accounts auf Battle.net anlegen, die private Informationen sammeln und speichern. Um diese Informationen vor Hackern zu schützen, seien Spieler gezwungen, den rund 6 Dollar (10 €) teuren Authenticator zu kaufen, durch den Blizzard bereits 26 Millionen Dollar verdient habe.

Anstatt selbst für mehr Sicherheit bei den Spieler-Accounts zu sorgen, würde Blizzard diese Pflicht an die Spieler auslagern, so der Vorwurf Bells. Wie Courthouse News berichtet, ist es u.a. Ziel der Klage, die durch den Authenticator entstehenden versteckten Kosten nach dem Kauf eines Spiels zu verhindern.

Gegenüber IGN äußerte sich Blizzard mittlerweile zu den Vorwürfen. „Diese Klage ist unbegründet und voller offensichtlich falscher Informationen“, so der Entwickler im Statement. Man werde sich über die entsprechenden juristischen Wege energisch dagegen zur Wehr setzen.

Die Klage, der Battle.net-Authenticator sei zwingendermaßen nötig, um seine privaten Daten schützen zu können, sei komplett falsch und beruhe offenbar auf einem Missverständnis. Der Authenticator sei ein optionales Tool, mit dem Spieler ihren Account schützen könnten, falls ihre Login-Daten außerhalb der Netzwerk-Infrastruktur von Blizzard kompromittiert würden. Von den Spielern habe diese Maßnahme zur Account-Sicherheit bereits viel Zuspruch bekommen. Das komplette Statement von Blizzard kannst du bei IGN lesen.


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Kommentare zu "Blizzard: Entwickler wegen Battle.net-Authenticator verklagt"

Also erst einmal finde ich das ja mal geil: "den rund 6 Dollar (10 €) teuren Authenticator".
Ich habe ja schon eine weile nicht mehr den Wechselkurs studiert aber WTF seit wann zahlen wir drauf!?
Naja, Blizzard halt, es ist ein geben und nehmen. Bei den Amis nehmen sie was von den Preisen und bei uns geben sie etwas auf die Preise,anständig wie ich finde.

Nun Aber zur Klage…puhh schwieriges Thema wo ich weder Richter noch Anwalt sein möchte! An sich ist der Punkt nicht unwichtig,man MUSS angaben zu seiner Person machen (die auch richtig sein müssen) und anderer Seits tut Blizzard scheinbar nicht alles dafür uns den bestmöglichen Schutz für unsere Daten zu geben.

Kurz: Du musst uns deine Daten geben um spielen zu können! Damit diese aber zu fast 100% geschützt werden musst du nochmal drauf zahlen.

Ich kann aber auch irgend wie Blizzard verstehen die sagen was können wir dafür das du das selbe Passwort überall nutzt und dann auch noch bei "meinTrojaner.de" auf Download klickst?! Dafür kann eine Firma schlecht verantwortlich gemacht werden finde ich.

Wie gesagt ich möchte hier nicht der Zuständige sein um herauszufinden wer nun recht hat oder nicht! Auf das Ergebnis bin ich dennoch gespannt, besonders weil es wegweisend auch für andere Online Anmelder sein könnte!