Bioshock Infinite For God and CountryDass Bioshock Infinite sich, wie bereits seine beiden Vorgänger, mit sozialkritischen Themen auseinandersetzen wird, haben wir vor Kurzem berichtet. Eines dieser Themen wird Rassismus sein. Wie der Creative Director Ken Levine in einem Interview verriet, geriet das Spiel dadurch ins Visier diverser politischer Gruppen, welche das Spiel aus völlig absurden Gründen verurteilten.

„Als ich mit der Arbeit am Spiel begann, waren Verwandte von mir sehr beleidigt, weil sie dachten, es wäre ein Angriff auf die Tea-Party. Insbesondere auf die Tea-Party-Bewegung, in der sie sehr aktiv waren. Als wir dann die Vox Populi enthüllte, sah ich auf einigen linksgerichteten Webseiten Dinge wie ‚Dies ist ein Versuch, die Arbeiterbewegung einzureißen'“, so Levine.

„Ich erinnere mich, dass ich Beiträge auf einer weißen rassistischen Seite wie Stormfront sah, wo Leute buchstäblich Sachen schrieben wie ‚Der Jude Ken Levine entwickelt einen „Töte-weiße-Menschen-Simulator'“, berichtet der Entwickler weiter gegenüber der PC Gamer. „Ich denke, diese Spiele sind so eine Art Rorschach-Klecks für die Menschen. Es ist in der Regel ein negativer Rorschach. Es macht sie wütend.“

Levine betont, dass man mit Bioshock Infinite auf gar keinen Fall irgendwelche politische Gruppen angreifen wollte. Vielmehr stellt das Spiel alle diese politischen Ansichten in Frage. Der Shooter soll am 26. März 2013 für PC, Xbox 360 und PlayStation 3 erscheinen.


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