Mit Elizabeth haben die Entwickler von Irrational Games einen sehr interessanten und einprägsamen Charakter für BioShock: Infinite erschaffen. Die junge Dame, die zum Leiden des Creative Directors Ken Levine von der Community manchmal schon zu sehr bewundert wird, sollte ursprünglich jedoch nur stumm auftreten und keine eigene Dialogzeilen haben.

Das hat Shawn Robertson, seines Zeichens Animation Director bei Irrational Games, im Rahmen der diesjährigen Game Developers Conference in San Francisco verraten. Laut Robertson war man sich zu Beginn intern nicht ganz darüber einig, ob Elizabeth sprechen könnten sollte, oder nicht, da man befürchtete, dass sich ihre Kommentare im Laufe des Spiels abnutzen und dem Spieler auf die Nerven gehen könnten, anstatt ihm zu helfen.

Der Plot verlangte jedoch, dass sie mit anderen Charakteren Kommuniziert. “Sie muss sprechen”, sagte der Macher. “Zu der Zeit waren wir uns nicht sicher, ob wir einen sprechenden Charakter erschaffen können, darum haben wir so lang an einem Charakter gewerkelt, der gar nicht sprechen konnte.”

Laut Robertson war die Diskussion um das Thema zwar sehr kontrovers, Elizabeth ganz aus dem Spiel zu streichen war jedoch für die Entwickler keine Option, weshalb man sich letzten Endes dazu entschied, ihr eine Stimme zu verleihen. Der Erfolg und der damit einhergehende Hype um die sympathische Protagonistin gibt den Entwicklern recht.

In der letzten Episode des DLCs “Burial at Sea” wird Elizabeth auch erstmals als spielbarer Charakter auftreten. Der Zusatzinhalt wird bereits ab dem kommenden Dienstag, den 25. März für PC, Xbox 360 und die PlayStation 3 erhältlich sein.


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