Ken Levine, seines Zeichens Mitbegründer des Studios Irrational Games und als Creative Director für die Entstehung der BioShock-Reihe verantwortlich, hat sich im Rahmen eines Interviews zum Thema Gewalt in Spielen geäußert. Dabei erklärte er, dass Spiele als eine Form von Kunst die Gewalt ungeschönt und unzensiert zeigen müssen.

In einem Gespräch mit dem Boston Magazine sagte Levine, dass die Gewalt in Videospielen unzensiert dargestellt werden sollte, denn Spielen als Kunstform obliege die Verantwortung, die Folgen und die Grausamkeit eines Krieges ungeschönt zu zeigen. Gleichzeitig äußerte sich Levine kritisch gegenüber den Massenmedien, da diese die Dinge lieber beschönigen, als die Zuschauer wirklich aufzuklären.

“Eine der Aufgaben der Kunst ist es, tatsächlich zu zeigen, wie es aussieht, wenn jemand erschossen wird, da in den Nachrichten über Krieg und Gewalt diese Dinge gerne verschleiert werden. Im Krieg geht es darum, kleine Metallteile mit sehr hoher Geschwindigkeit in Richtung der Menschen zu befördern und sie in primitivster Art und Weise in Stücke zu reißen”, so der Macher.

In seinen Spielen versucht Levine stets selbst, sensible Themen wie Rassismus oder Religon aufzugreifen und wurde aus dem Grund in der Vergangenheit bereits von diversen politischer Gruppen kritisiert.


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