Noch im August vergangenen Jahres sagte Heiko Hubertz, CEO von Bigpoint, über Poisonville, dass das Spiel eines der aufwändigsten Browsergames aller Zeiten sei.

In die Entwicklung flossen rund 2 Millionen Euro, was Poisonville laut Bigpoint zum bisher teuersten Browsergame weltweit macht. Dennoch verkündete das Team heute das Aus des Spiels!

Grund für die Entscheidung, das Spiel vom Netz zu nehmen, sind laut Team technische Probleme, die nicht in den Griff zu bekommen waren. Die Technologie von Poisonville basiert auf Java und OpenGL, das die Darstellung von komplexem 3D in Echtzeit möglich macht. OpenGL wird allerdings von den aktuellen Windows-Treibern nicht mehr unterstützt und muss installiert werden. Diese erste Einstiegshürde schreckte aber viele Spieler bereits ab.

Dieses und einige weitere Probleme mit der Technologie stellte das Poisonville-Team letztendlich vor die Frage, ob es weiterhin sinnvoll ist, ein Produkt, das nicht den eigenen „spielerischen Ansprüchen“ genügt, weiter zu betreiben oder die Energie in neue Projekte zu stecken. Dazu gehören z.B. die bereits angekündigten Browsergames Drakensang Online, Ruined Online und Battlestar Galactica Online. Die Entscheidung ist nun gefallen!

Im Oktober letzten Jahres hatte das Gangster-Browsergame bereits mit anderen Problemen zu kämpfen. Um die Bestimmungen des Jugendschutzes einzuhalten, musste Bigpoint dafür sorgen, dass Jugendlichen unter 16 der Zugang verwehrt wurde. Dazu wurde eine Personalausweisprüfung integriert.


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Veröffentlicht in: News