Der Entwickler und Publisher Electronic Arts steht erneut unter Beschuss. Aktuellen Meldungen zufolge wirft ein vermeintlicher Insider, der angeblich als Teil des Qualitätssicherungsteams beim Entwicklerstudio DICE tätig ist, dem Publisher vor, die Macher dazu gedrängt zu haben, Battlefield 4 unbedingt noch vor Call of Duty: Ghosts zu veröffentlichen.

Seit dem Release hat Battlefield 4 mit zahlreichen Problemen zu kämpfen. Instabile Server, Clientabstürze sowie das gelegentliche Einfrieren des Spiels trüben den Spielspaß enorm. Alles Problemen, die offenbar hätten vermieden werden können. Das zumindest behauptet eine anonyme Quelle, die den schwarzen Peter dem Publisher Electronic Arts zuschiebt.

Man habe den Titel unbedingt zwei Wochen vor dem Release von Call of Duty: Ghosts veröffentlichen wollen, ohne dabei den gegenwärtigen Zustand des Spiels zu beachten, wird der angebliche Insider von der Webseite BF4-Central zitiert. Dadurch hatten die Qualitätssicherungsteams nicht genügend Zeit, das Spiel ausführlich auf Fehler zu prüfen. Letztendlich brachte man eine Woche vor CoD ein unfertiges Spiel heraus.

“Stellt euch vor, wir sind 300 Leute bei DICE und stellt euch vor, jede Person testet das Spiel 1.000 Stunden lang. Das sind insgesamt 300.000 Teststunden. Und dann stellt euch vor, wir bringen das Spiel raus und 5 Millionen Spieler kaufen und spielen es eine Stunde lang. Das sind 5 Millionen Teststunden innerhalb einer Stunde nach dem Launch – und zwar mit so vielen unterschiedlichen Systemen, das wir sie niemals abdecken könnten“, so der Insider.

Weder Electronic Arts noch DICE haben sich bisher zu dem Thema geäußert. Der Wahrheitsgehalt dieser Aussagen ist daher alles andere als bestätigt.


PS: Folge uns auf Twitter oder abonniere unseren RSS Feed, um nichts zu verpassen!


Verwandte Preisvergleiche