Mit Batman: Arkham Knight will das verantwortliche Entwicklerstudio Rocksteady die beliebte Arkham-Reihe zu einem würdigen Abschluss bringen. Wie bereits im Vorfeld angekündigt, werden wir erneut einigen der berühmtesten Antagonisten im Spiel begegnen. Für das Finale der Trilogie wurden diese nach Angaben der Entwickler optischen Änderungen unterzogen.

Bekannte Charaktere neu interpretiert

Wie der Art Director David Hego in einem Gespräch mit dem Videospiele-Magazin Game Informer anmerkte, war es eine echte Herausforderung, die bereits aus den beiden Vorgängern Arkham Asylum und Arkham City bekannten Oberschurken so zu gestalten, dass sie auch in dem letzten Teil der Spielreihe noch interessant wirken.

„Wir haben versucht, den Charakteren noch etwas hinzuzufügen, so dass die Spieler auch nach der dritten Begegnung noch immer begeistert von ihnen sind”, sagt Hego. „Wie können wir diese Jungs auch nach einer erneuten Begegnung spannend gestalten? Jedes Mal, machen wir ihren Look besser und besser, aber wie können wir zur gleichen Zeit auch die Geschichte hinter ihnen verbessern?“

Pinguin, Two Face und Riddler im neuen Look

Welche Überarbeitung die Oberschurken von Batman: Arkham Knight erfuhren, verrät uns der Character Artist Albert Feliu. Demnach soll die Neuinterpretation des Pinguins mehr an einen Mitglied der Mafia erinnern. Das neue Konzept zeigt laut Feliu einen schmutzigen Typen, ohne den markanten Mantel und in einem verschwitzten Hemd mit hochgekrempelten Ärmeln und durchsetzt mit Essensflecken.

“Er ist aber immer noch sehr mächtig. Er bekam auch ein Goldkettchen. Wir mussten bei diesem Charakter ein wenig verrückt spielen und mit seinem Design arbeiten. Außerdem haben wir seinen Kopf rasiert, den er hat vermutlich Läuse. Es erweckt in dir noch mehr den Wunsch, ihm eine reinzuhauen”, so der Macher.

Harvey Dent, alias “Two Face” wurde laut Feliu nur dezenten Veränderungen unterzogen, den er war bereits in Arkham City ein starker Charakter. Man habe daher nur seine durch Säure verunstaltete Seite mit stärkeren Effekten versehen, um ihn so knallhart wie möglich aussehen zu lassen.

Der Riddler wird ebenfalls zurückkehren. In Arkham Knight agiert er erstmals als vollwertiger Schurke und wird sich im Verlauf der Geschichte weiterentwickeln. Feliu beschreibt ihn als einen Typen mit fettigem Haar, der ein kurzärmliges, grünes Hemd mit dem markanten Fragezeichen-Muster trägt. Er steht zudem auf alberne Brillengläser und wirkt jedes Mal gestersster, wenn Batman seine Pläne durchkreuzt.

Batman: Arkham Knight wird im Herbst dieses Jahres für PC, Xbox One und die PlayStation 4 im Handel erscheinen.


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