Das Logo von Planetside 2Am 20.11.2012 erscheint der MMO-Shooter PlanetSide 2 für den PC, der auf ein Free2Play-Konzept setzen wird. Wir haben die aktuell laufende Beta genutzt, um einen ersten Blick ins Spiel zu werfen und können dir schon jetzt sagen: Es herrscht Krieg! Was dich sonst noch im Shooter erwartet, das erfährst du in dieser Ausgabe unserer Spiele-Kolumne Ausgespielt!

Drei Fraktionen buhlen um deine Gunst

Die Panzer des Neuen KonglomeratsAuch wenn PlanetSide 2 ein Shooter ist, so ist das Spiel  im Herzen doch ein MMO. Daher verwundert es wenig, dass man sich zunächst einen Charakter erstellt und sich einer der drei Fraktionen anschließt, bevor man ins Spiel geht. Zur Auswahl stehen hier die Fraktionen Vanu-Souveränität, Neues Konglomerat und Terranische Republik.

Alle drei Fraktionen sind untereinander verfeindet, besitzen aber dieselbe Ausrüstung und die gleichen Klassen. Hier gibt es also nur optische Unterschiede und letztendlich entscheidet dann der Geschmack darüber für welche Fraktion man kämpfen möchte.

Hat man seinen Recken erstellt und landet schließlich im Spiel, findet man sich in der Hauptbasis der jeweiligen Fraktion wieder. In dieser kann man jederzeit seine Klasse wechseln oder auf einen anderen Kontinent reisen. Insgesamt gibt es zwei Kontinente an der Zahl. Das klingt zwar ziemlich wenig, aber die Kontinente sind riesig und auf ihnen sind keinerlei Ladezeiten vorhanden.

Und da kommen wir auch zum MMO-Part! Die Kontinente selbst sind in kleine Hexafelder aufgeteilt. Deine Aufgabe ist es, diese zu erobern. Natürlich versuchen das die anderen Fraktionen auch und so entstehen immer mal wieder kleinere Scharmützel auf der Karte. Doch es kann auch zum ganz großen Knall im Spiel kommen, nämlich dann, wenn alle drei Fraktionen sich um eine Basis streiten. Dann sind bin in Sekunden Hunderte, ja fast tausend Spieler auf einer Position… und Lags hat man keine!

Masse hui, Grafik lala

Die Flugzeuge des Neuen Konglomerats in ActionWer jetzt an Hexerei denkt, der irrt, denn Entwickler Sony hat alles daran gesetzt, das Spiel soweit es geht grafisch massentauglich zu gestalten. Und das merkt man, selbst auf den höchsten Einstellungen sieht das Spiel an manchen Stellen ziemlich altbacken aus.

Doch das wundert einen nicht, die Entwickler haben schließlich versprochen, dass sich auf einem Schlachtfeld mehr als 2.000 Spieler aufhalten können. Wenn die Grafik zu gut aussehen würde, dürfte das wohl jeden Rechner in die Knie zwingene. Im Kampf merkt man von der eher mageren Grafik wenig, da es so viele Explosionen gibt, dass eine noch bessere Optik fast schon stören würde.

A propos Kämpfe… wie schon erwähnt gibt es auf dem jeweiligen Kontinent eigentlich nonstop irgendwo eine Schlacht zu finden. Und diese sind in ihrer Größe wirklich ungeschlagen. Das beste Beispiel für solch eine Schlacht erlebte ich vor ein paar Tagen, als wir eine große Basis des Gegners angegriffen haben.

Bevor man überhaupt in die Nähe kam, begannen schon die Geschütztürme der Basis azu feuern, Raketen schlugen neben einem ein und Scharfschützen nahmen einen aufs Korn. In der Nähe der Basis angekommen warteten mindestens 30 unserer Panzer, die das Gebäude mit Geschossen eindeckten, und Flugzeuge, die über die Basis heizten und ihre tödliche Ladung auf die Gegner niederregnen ließen oder Verstärkungen absetzten.

Die Spieler arbeiten zusammen, auch ohne Absprache

Scharfschützen der Vanu-Souveränität auf dem EiskontinentWährend der Schlachten fühlte man sich wirklich, als wäre man in einem Krieg und das Erfreuliche daran ist, dass jede Klasse ihre Aufgabe hatte. Die Medics versorgten die Verwundeten, die Ingenieure gaben neue Munition aus und reparierten Fahrzeuge, die schwere Infanterie versuchte, die Stellungen der Gegner auszuschalten usw.

Obwohl es offensichtlich keine Absprache zwischen den Spielern gab, liefen die Abläufe Hand in Hand. Jeder hat das getan wofür er da war und nach fast einer Stunde Belagerung konnte man dann die Basis übernehmen.

Das gibt einem nicht nur selbst eine enorme Befriedigung, sondern auch ein paar Credits und der eigenen Fraktion neue Rohstoffe. Mit den Credits kannst du dir dann später neue Ausrüstungen kaufen oder die alten Sachen mit Schalldämpfern, Zieloptik usw. ordentlich aufrüsten.

Fazit

Wer Battlefield und Call of Duty mag, es aber gerne von den Ausmaßen her noch größer  haben möchte, sollte unbedingt einen Blick in PlanetSide 2 werfen! Aber auch wenn du dich mit diesem Genre bisher noch nicht so sehr beschäftigt hast, kannst du auf jeden Fall einen Blick riskieren, denn das Spiel ist schließlich Free2Play.

Es gibt übrigens auch keine Items zu kaufen, die dich dank echten Geldes stärker oder besser machen als andere. Wer also generell kein Problem mit Shooter hat, sollte PlanetSide 2 auf jeden Fall eine Chance geben, es lohnt sich! 🙂 Mehr Infos zu PlanetSide 2 findest du auch auf der offiziellen Webseite des Spiels.


PS: Folge uns auf Twitter oder abonniere unseren RSS Feed, um nichts zu verpassen!

Kommentare zu "Ausgespielt: PlanetSide 2 – Erster Eindruck vom Free2Play-Shooter"

Gut geschrieben 🙂 genau richtig.
Spiels jetzt schon ne Zeit lang und es macht wirklich Spaß, auch wenns manchmal schon recht frustend sein kann 😀

Frustend ist kein Ausdruck, durch die Massen die da auf einander treffen befindet man sich eigentlich im Dauerfeuer und stirbt mehr als man tötet (es sei dann man ist Spion).