Gamescom 2012 - FlurDie Spiele-Welt blickte in den letzten Tagen einmal mehr nach Köln auf die gamescom, um sich die heißesten Games anzuschauen. Doch hat sich dieser Blick gelohnt? Das werde ich diese Woche in Ausgespielt genauer unter die Lupe nehmen!

Die gamescom 2012 endet am heutigen Sonntag und auch dieses Jahr musste ich mich als Privatperson fragen: Hätte sich das gelohnt? Ich war natürlich beruflich da und das war auch gut so, denn als Privatperson hätte ich mich vermutlich richtig geärgert.

Als Redakteur gab es an einigen Ecken interessante Infos zu Spielen, die man so sicherlich nicht bekommen hätte. Und das bringt uns auch zu meinem Hauptproblem. Ich gehe auf eine Messe, um mich zu informieren  und Spiele, die mich interessieren könnten, anzuspielen. Schon am Mittwoch war es bei einigen Ständen ganz schön voll gewesen, da half dann auch der Presseausweis nicht mehr weiter, anstellen war angesagt und bei einigen Ständen gab es bereits Wartezeiten von bis zu einer Stunde für 15 Minuten spielen.

Was da schon ziemlich nervig war, muss am Samstag richtig schlimm gewesen sein, Wartezeiten von bis zu 3 Stunden oder länger waren offenbar keine Seltenheit. Warum sollte ich als Privatperson dann dahin gehen? Die Trailer, die an den Monitoren laufen, kann ich mir in Ruhe und mit Sound zu Hause anschauen und drei Stunden rumstehen für 10-15 Minuten Spielzeit kann ich mir auch sparen. Die Zeiten, in denen ich mir das vielleicht mal getan hätte, sind für mich vorbei.

Warum als Privatperson zur Gamescom fahren? Es ist voll, warm, man muss lange anstehen, darf kaum spielen, mit Enwicklern kann man auch selten als Privatperson reden usw. Doch nicht nur ich scheine mir dazu Gedanken zu machen, auch viele der großen Marken waren dieses Jahr gar nicht vertreten. Nintendo fehlte, Microsoft hatte ebenfalls abgesagt und auch Sega war nirgendwo zu sehen, obwohl diese ja einige heiße Eisen im Feuer hätten.

Selbst die vorhandenen Firmen wissen scheinbar nicht so richtig, was sie Großes präsentieren sollen. EA zeigt sein Medal of Honor, Blizzard sein Heart of the Swarm und Mists of Pandaria. Die interessanten Ausnahmen waren dann für mich wirklich Defiance, die erste RIFT-Erweiterung Storm Legion, Neverwinter und Age of Wulin, auf die ich im Rahmen der Messe einen genaueren Blick werfen konnte.

Das Ganze bringt mich dann aber zu folgendem Entschluss: Ich werde als Privatperson die gamescom nicht mehr besuchen, es sei denn es gibt mal wieder mehr als nur eine interessante Sache. Auch die gamescom als Veranstalter sollte mal überlegen, wie sie weiter verfahren möchte, denn sonst werden Nintendo, Microsoft und Co. meiner Meinung nach nicht die letzten gewesen sein, die vielleicht mal für ein Jahr oder länger aussetzen. Und das dürfte wohl in niemandes Interesse liegen…

Tipp: Du warst nicht auf der gamescom 2012? Einen Eindruck von den Hallen und Ständen sowie von den heißesten Outfits auf der Messe bekommst du in unseren Bildergalerien!


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