Neverwinter - gamecom Screenshot 17Neverwinter wird hinter vorgehaltener Hand schon länger als eines der interessantesten MMOs in nächster Zeit gehandelt. Doch warum ist das so? Und ist das Spiel ein würdiger Nachfolger zu Neverwinter Nights 1 und 2? Wir waren auf der gamescom und haben es für dich herausgefunden! Mehr dazu in dieser und in der nächsten Ausgabe unserer Spiele-Kolumne „Ausgespielt“!

Das erste, das ich gleich vorwegnehmen muss ist, dass Neverwinter nicht mehr viel mit Neverwinter Nights gemeinsam hat. Zwar spielt immer noch die Stadt Neverwinter und deren Umland eine große Rolle und die Geschichte wird weitererzählt, aber das war es dann auch schon mit der Ähnlichkeit. Neverwinter ist ein waschechtes MMO und kommt auch mit dessen Mechaniken und einem an dem von TERA bzw. Guild Wars angelegten Kampfsystem daher.

Doch was macht Neverwinter jetzt so anders als die üblichen MMOs? Kurz und knapp: User Generated Content (Nutzergenerierte Inhalte)! Um das zu erklären muss ich aber etwas ausholen. Ich denke jeder kennt das: Es gibt neuen Inhalt von den Entwicklern spendiert und nach maximal zwei Wochen ist dieser aufgebraucht. Danach muss man wieder Monate warten bis etwas Neues kommt. Nicht nur dass es ärgerlich für den Spieler ist, dieser kann auch schnell das Interesse am Spiel verlieren und es zur Seite legen.

Bei Neverwinter kommen an dieser Stelle die nutzergenerierten Inhalte zum Einsatz, denn die Spieler haben die Möglichkeit, selbst neue Level und neue Quests zu gestalten. Dafür stellt Entwickler Cryptic Studios ein Extra-Tool, die „Foundry„, bereit, in dem du Levels und Quests nach deinen Wünschen erstellen kannst.

Dank des Tools soll es jedem Spieler möglich sein, einfache Quests zu gestalten und zu veröffentlichen. Einer der einfachsten Wege ist es hier, einen NPC auszuwählen, der die Quest anbieten soll, und anschließend zu bestimmen, welche Aufgabe die Quest beinhaltet, z.B. einen Piraten zu töten. Danach gestaltet man noch kurz das Level, setzt den Piraten ans Ende des Levels, baut zum Schluss noch die Belohnung ein und schon ist die einfache Quest fertig.

Natürlich muss es nicht bei einer so einfachen Quest bleiben! Man kann beispielsweise mehrere Abschnitte und Gespräche oder auch Fallen und Rätsel einbauen. Es gibt also kaum Grenzen beim Erstellen der Level, da man in etwa dieselben Mittel wie die Entwickler besitzt. Natürlich gibt es hier und da kleine Einschränkungen, zum Beispiel kannst du zwar die Belohnung für die Quest aussuchen und z.B. ein Schwert anbieten und dem Schwert dann einen besonderen Namen geben. Du kannst jedoch keinerlei Werte bestimmen, denn diese vergibt das Spiel. Somit wird verhindert, dass man zu einfache Quest kreiert und dennoch starke Belohnungen bekommt.

Im zweiten Teil der Kolumne, der in den nächsten Tagen erscheinen wird, werde ich mich mit der Frage beschäftigen, welche Vorteile und Belohnungen Spieler erwarten, die bei Neverwinter Quests erstellen.

Übrigens: Auf der offiziellen Webseite von Neverwinter ist eine Anmeldung für die Beta des Spiels bereits möglich!


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