Weder im kommenden Ego-Shooter Far Cry 4 noch in dem dieses Jahr erscheinenden Action-Adventure Assassin’s Creed Unity werden die Spieler in der Lage sein, weibliche Charaktere im Koop-Modus zu steuern. Bei Far Cry 4 begründete man es mit zusätzlichem Aufwand. Diese Antwort wollen die Assassin’s Creed Unity-Fans aber so nicht akzeptieren.

Nachdem man auch bei dem kommenden Assassinen-Titel damit argumentierte, dass die Erstellung weiblicher Animationen zu viel Extra-Arbeit bedeuten würde, gingen die Fans auf die Barrikaden. Mittlerweile wurde auch eine Petition gestartet, um Ubisoft dazu zu bewegen, etwas gegen diesen Umstand zu unternehmen und weibliche Charakter im kooperativen Modus von Assassin’s Creed Unity zu ermöglichen.

Unterdessen meldete sich auch Jonathan Cooper, ehemals Animation Director der Assassin’s Creed-Reihe, via Nachrichtendienst Twitter zu Wort und wischte die Argumentation seines früheren Arbeitgebers beiseite.

“Mensch, wenn ich nur jedes Mal einen Dollar bekommen würde, wenn mir jemand von Ubisoft irgendwelchen Schwachsinn über die Animationen zu erzählen versucht“, so der Macher.

In einem Interview mit dem Online-Portal Polygon sagte Cooper, der mittlerweile bei Naughty Dog arbeitet, dass man für das Animieren eines weiblichen Charakter in der Regel nicht länger als zwei Tage benötigen würde, da man einfach die Animationen für männliche Figuren übernehmen und dann eine Handvoll Animationen, wie Laufen, Rennen etc. ersetzen könne. Diese müsste man lediglich so anpassen, dass sie einem weiblichen Charakter entsprechen.

So nutzte etwa Aveline de Grandpré, die Heldin aus Assassin’s Creed: Revelations, die Animationen von Connor Kenway aus Assassin’s Creed 3, da beide Titel parallel entwickelt wurden. Auch hier waren nur wenige Änderungen nötig.


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