Bisher ist die Militär-Simulation ArmA 3 ausschließlich für den PC erhältlich. Wie das verantwortliche Entwicklerstudio Bohemia Interactive kürzlich verlauten ließ, wird es auch vorerst so bleiben. Eine Umsetzung für die beiden Next Generation Konsolen von Sony und Microsoft zieht die in Prag ansässige Spieleschmiede laut eigener Aussage aktuell nicht in Betracht.

In einem Interview mit dem Online-Portal Eurogamer sprach der Projektleiter Joris-Jan van t‘ Land über die Gründe für diese Entscheidung.

Wie van t’ Land erklärte, würde sich der Aufwand, der mit einer Konsolenportierung zwangsweise einhergeht, für das Studio einfach nicht lohnen. Er persönlich mag die Konsolen sehr und würde den Titel auch gerne darauf sehen, jedoch sei ArmA 3 von Beginn an eine reine PC-Only-Entwicklung gewesen, weshalb eine Portierung dem Spiel nicht gerecht werden würde.

Zudem wäre eine Portierung alles andere als einfach. So müsste man einige Dinge, wie etwa die Steuerung, oder das Interface, komplett umgestalten, was bei ArmA 3 einfach nicht ohne weiteres machbar wäre. Jedoch merkte der Macher auch an, dass das nächste Projekt des Studio mit hoher Wahrscheinlichkeit ein Multiplattform-Titel wird.

In den nächsten zwei Jahren will man sich jedoch vorerst auf die Inhalte für ArmA 3 konzentrieren. Vor 2015 wird in Sachen neues Projekt also nichts passieren. Derzeit habe man laut van t’ Land auch noch gar keine Pläne, wohin die Reise geht. „Ich denke, es wird etwas innerhalb dieses Franchises sein, aber wir wissen noch nicht genau, was es sein wird.”


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