Bereits Mitte vergangenen Jahres gaben die beiden Unternehmen Sony und Panasonic die Entwicklung einer Professional Optical Disc bekannt. Nun steht offenbar auch der endgültige Name für das neue Format fest. Demnach wird dieses auf die Bezeichnung “Archival Disc” hören und bis zu 1 Terabyte an Datenvolumen aufnehmen können. Erste Auslieferungen werden 2015 erwartet.

Laut Sony sei der Anspruch an Speicherlösungen in der Filmindustrie in heutigen Zeiten deutlich gestiegen, ebenso in Cloud-Datenzentren, wo Ansprüche in Netzwerkservices die hohe Datenvolumen verwalten, stetig steigen. Mit der bis zu 1 Terabyte umfassenden Archival Disc möchte der Hersteller eine effektivere Lösung für die Zukunft bieten.

Erreicht wird diese Größe durch eine starke Verkleinerung des Spurabstands auf 0,225 Mikrometer. Dadurch kann jede Schicht bis zu 50 Gigabyte an Daten aufnehmen. Der Laser soll mit 405 nm aber dem Standard einer Blu-Ray entsprechen. Zum Abspielen einer Archival Disc wird somit kein neuer Player benötigt, da diese mit den herkömmlichen Blu-Ray-Geräten kompatibel sein wird.

Erste Discs sollen nach Angaben der beiden Unternehmen bereits im Sommer des kommenden Jahres das Licht der Welt erblicken, allerdings werden diese vorerst “nur” 300 Gigabyte umfassen. Später sollen Varianten mit 500 Gigabyte und schließlich auch mit 1 Terabyte folgen.

Zu dem Preis der Discs ist zwar noch nichts bekannt, jedoch waren die vergangenen Archivmedien im Vergleich zu den herkömmlichen Blu-Rays unverhältnismäßig teuer. Es bleibt abzuwarten, ob sich die Archival Disc auch außerhalb professioneller Anwendungen durchsetzen wird.


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Veröffentlicht in: News