ArcheAge - Weiblicher Ferres auf einem LöwenWährend die chinesischen Spieler der bevorstehenden Beta von ArcheAge entgegenfiebern, scheint der offenbar mangelhafte Support in Korea für frustrierte Reaktionen unter den Spielern zu sorgen. Einem der “Fans” ist nun scheinbar der Kragen geplatzt. Um seinem Ärger Luft zu machen, besuchte ein Spieler das XL-Games-Büro. Doch der zunächst friedliche Besuch eskalierte zu einem Streit.

Frustrierter Spieler randaliert im Büro des Entwicklers

Nachdem sein Account samt 4.000 Gold gestohlen wurde und er über mehrere Tage hinweg weder per E-Mail noch telefonisch Hilfe von dem zuständigen Support erhielt, entschied sich der Spieler, zu drastischeren Maßnahmen zu greifen und besuchte am 3. Mai 2013 das XL Games-Entwicklerbüro, um den Machern live und in Farbe seine Frust zu vermitteln.

Laut seiner eigenen Aussage wollte der Spieler das Problem zunächst friedlich lösen, doch offenbar nahm man den eigenen Kunden bei XL Games nicht ernst. Der Spieler erzählt, er sei gar von den Entwicklern und dem Wachpersonal belächelt worden. Diese unnötige Provokation scheint schlussendlich der Grund für die Eskalation gewesen zu sein, in Folge derer der Spieler das Büro der Spieleschmiede demolierte.

Nachdem er mit einigen Tritten die Glasscheiben des Studios verwüstete, wurde der wütende Besucher nach eigenen Angaben am Kragen gepackt und von den Sicherheitskräften unsanft aus dem Gebäude befördert, wo er von der Polizei empfangen wurde.

Entwickler versprechen Besserung

Sein Ziel scheint der Spieler offenbar trotzdem erreicht zu haben, denn bereits kurze Zeit später haben sich die Macher öffentlich für den Vorfall entschuldigt und Besserung im Support-Bereich versprochen. Auch will man sein Wachpersonal in Zukunft besser schulen, so dass solche Zwischenfälle in Zukunft auf eine friedlichere Art und Weise gelöst werden können.

Auch wenn man bei XL-Games offenbar reumütig zeigt, wirft der Vorfall kein gutes Licht auf das Entwicklerstudio. In Europa und USA wird das Spiel von Publisher Trion Worlds betreut, die für ihren hervorragenden Support bekannt sind. Hoffen wir, dass uns solche Geschichten erspart bleiben.


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Kommentare zu "ArcheAge: Koreanischer Spieler sorgt für Krawall im XL Games-Studio"

Naja gut ich weiß nicht wie ich reagieren würde aber wenn man als Kunde nicht mal wahrgenommen wird wenn man persönlich vor den angestellten steht dann würde ich mich auch fragen was da schief gelaufen ist. Und die Entwickler können sich glücklich schätzen das der da nicht gleich mit einer Waffe oder so aufgetaucht ist. Das Sicherheitspersonal hätte hier in diesem Fall wohl nicht das schlimmste verhindert.