Aliens Colonial Marines Contakt Trailer Extendet CutNach dem Debakel um Aliens: Colonial Marines gehen viele verärgerte Fans auf die Barrikaden und wenden sich direkt via Twitter an Randy Pitchford, seines Zeichens Gründer des Entwicklungsstudios Gearbox Software. Dieser zeigte für die aufgebrachten Fans kein Verständnis und sperrte einige der Spieler aus seinem persönlichen Twitter-Account aus.

Der Ton wird härter

Seit über einer Woche ist das Actionspiel Aliens: Colonial Marines nun im Handel. Die Verantwortung für das verhunzte Spiel will bisher aber keiner der drei beteiligten Parteien übernehmen. Die Vorwürfe, mit der Demo-Version des Spiels falsche Erwartungen an den Titel geweckt zu haben, beantwortete der Gearbox CEO Randy Pitchford, indem er Fans, die unbequeme Fragen stellten, aus seinem Twitter-Account aussperrte.

Auf die Frage hin, ob und wann das Spiel gepatcht wird, antwortete der Entwickler, dass man sich aktuell damit beschäftigen würde. “Ich kann auf diese Frage nicht im Twitter eingehen, aber wir schauen uns die Sache an. Es gibt jede Menge Daten und viele Interessen, die beachtet werden müssen”, so Pitchford.

Der Frage, weshalb das fertige Spiel in keinster Weise die Qualität der zuvor präsentierten Demo-Version widerspiegelt, wich der Entwickler aus. Einige aufgebrachte Spieler haben sich im Ton vergriffen, woraufhin der Gearbox CEO diese in seinem Account blockierte. “Ich würdige und schätze Kritik. Was ich nicht schätze sind Drohungen, Beleidigungen, Unhöflichkeit und die Absicht nicht zu Helfen, sondern zu Schaden”, hieß es seitens des Entwicklers.

Fake-Accounts für positive Stimmen?

Zwischen all den Beschwerden fanden sich auch einige positive Kommentare, die Pitchford sogleich lobte und die User gar als seine Helden bezeichnete. Interessanterweise hatten gerade diese Kommentare kaum mehr als einen bis zwei Tweets, weshalb recht schnell der Verdacht aufkam, dass es sich bei diesen um Fake-Accounts handele.

Einer der User schrieb: “Nur auf positive Rückmeldungen zu Antworten ist in Ordnung. Aber mit Fake-Accounts zu twittern ist schlimmer als die Missachtung der Menschen, die sich belogen fühlen”, worauf Pitchford antwortete, dass seine Liebe für das Spiel aufrichtig und die Unterstellung falsch und beleidigend sei, bevor er den User blockierte.

Wenig später twitterte der Entwickler: “Einige Leute behaupten, dass die positiven Kommentare, die ich beantworte von gefälschten Konten stammen, Ich fühle mich, als wäre ich im falschen Film”.

Ein anderer User beschuldigte den Entwickler, bei all der Kritik auf Durchzug zu schalten, worauf Pitchford antwortete, dass es viele Wege gebe, die Entwickler für Rückfragen zu kontaktieren, sein persönlicher Twitter Account aber nicht dafür bestimmt sei und blockierte den User ebenfalls.

Alles in allem wohl keine Reaktion, die sich die Fans erhofften. Es bleibt abzuwarten, was mit Aliens: Colonial Marines in Zukunft noch passiert und ob die kommenden Updates die Spieler wieder milde stimmen können.


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Kommentare zu "Aliens: Colonial Marines: Gearbox-CEO Randy Pitchford in Erklärungsnot"

Ja so schön können sich nur PC Spieler aufregen 🙂
Das was mit Alien passiert ist,ist ein Desaster und die Community hat allen Grund sauer zu sein! Aber sollte da wirklich jemand drohen oder beleidigen,was ich mir gut vorstellen kann, dann gehört der User gesperrt. Würde ich auch nicht anders machen, was ich nicht verstehe ist was sich die User jetzt vorstellen? Wollen sie ihr Geld zurück? Wollen sie dass das Spiel wird wie in den Videos? Oder wollen sie einfach mal ohne Sinn Dampf ablassen?

Das Problem ist, Gearbox wird jetzt erstmal selber sehen was da Sache ist und Gearbox wird schauen was sie machen können. Aber an alle die Leute die jetzt hoffen dass sie das Alien aus den Videos bekommen,vergesst es.
Gearbox tut zwar eine Menge, wird aber nicht wie bei The Witcher und CDP eine Art Enhanced Edition raus bringen, das glaube ich weniger.

Im Endeffekt kann ich nur jeden raten ein paar Tage abzuwarten bevor man ein Spiel kauft,auch wenn es schwer fällt. Meist müssen es nicht Tage sein sondern nur Stunden. Spiele sind EGAL von welchen Entwickler nicht immer 100% ein Hit

Naja ka was die Leute erwarten, das Gearbox jetzt sagt ja klar kein Thema Leute wir bringen in Zwei Wochen ein Patch raus und danach ist alles so in den Videos.

Natürlich stellt sich ein die Frage wie so was passieren konnte? Da war ja jedes Video nicht das was im Spiel läuft und das zu faken ist schon mehr als aufwändig(in der Zeit hätten sie das Spiel so machen können wie in den Videos)

Ich bin nur froh das ich mir das Spiel nicht gekauft habe und schön gewartet habe wie das werden wird. Die Fan-Brille habe ich schon vor Jahren weggeworfen.

Wer den Schaden hat…
Ich will mich jetzt weniger auf das Spiel stürzen sondern eher auf die Unternehmen, da frage ich mich doch wirklich, wie hoch die QA Abteilung da angesehen wird.
Ich meine das muss doch irgendjemanden da aufgefallen sein, dass das Spiel nicht dem entspricht was in den Videos gezeigt wurde. Und von diesen Dingern mal abgesehen, wie konnten die ganzen Bugs da durch schlüpfen.
Ich habe Aliens gesehen die, als sie ein bug gesehen haben, schreiend weg liefen!
Welcher Entwickler das auch immer verbockt hat, als Publisher ist es ja wohl meine Pflicht dafür zu sorgen das mein Produkt was ich verkaufe, nicht der letzte Rotz auf Erden ist. Alleine schon wegen der Gewinnspanne, von anderen Dingen die ich Persönlich für wichtig halten würde, mal ganz abgesehen.

Rein theoretisch gesehen könnte man das Spiel hier in Deutschland einfach aufgrund von irreführende sowie falsche Werbung, Videos, Screenshots, Versprechungen etc. zurück geben.

Selbst auf Amazon sieht man Screenshots von der gut aussehenden Engine (Demo), das nicht im fertigen Spiel enthalten ist.

Keine Ahnung wieso sich so viele Spieler aufregen und nicht einfach von ihrem Rücktrittsrecht gebrauch machen.

hab mir soeben die drei kommentare durchgelesen und kann nur sagen: Die Spieler regen sich so auf weil sie nicht das bekommen haben was angeworben wurde. Das ist völlig normal. Das ist schlicht betrug. Aber sicherlich ist es so das eine Demo kein belastbares argument darstellt weil man sich änderungen in der entwicklung zum endprodukt vorbehält. Es ist zwar allgemeiner konsens dass das endprodukt eigentlich nur besser sein kann. Aber rechtlich ist das wohl schwer. Es geht hier um recht und nicht um gerechtigkeit. Ein geöffnetes Spiel zurückgeben ist reine Kulanz und oft wird es nicht gemacht weil sich das produkt ohne verpackung und sei es nur die Folie, in keinem wiederverkaufsfähigen Zustand befindet.

Wenn ich mir die situation um das spiel ansehe kommen mir schon wörter wie sauerei in den mund. Frech finde ich vorallem die Fachpresse mit der Demo so zu täuschen. Das schon ein ordentlicher happen.

Niemand ist verantwortlich.

Ich kann nur sagen.Verantwortlich ist vorallem Gear Box. Sega hat eine menge geld in das spiel gesteckt und Gearbox mit der entwicklung beauftragt.
Auch wenn die Time Gate Studios einen Großteil des Spiels gemacht haben. Den Auftrag erhielten Sie dafür von Gearbox nicht von Sega. Nach dem unerwarteten Erfolg von "Borderlands" hat sich Gearbox darauf konzentriert zügig den eigenen Titel "BOrderlands 2" an den start zu bringen und hat das bereits vorhandene Material von "Aliens: Colonial Marines" an die Time Gate Studios abgegeben. Als "Borderlands 2" in den Läden stand machte man sich daran "Aliens: Colonial Marines" weiter zu entwickeln und präsentierte der Fachpresse eine Demo die ihnen einen Eindruck vom Spiel verschaffen sollte. Zwischendurch beantragte Gear Box bei Sega mehrere male mehr Zeit und damit Geld für die entwicklung von "Aliens: Colonial Marines". Geld mit dem auch "Borderlands 2" finanziert wurde. 6 Jahre hatte man bis hier her bereits in die entwicklung des spiels gesteckt.

Als man die Speicherprobleme bei den Konsolen nicht in den griff bekam strich man gnadenlos.Zwischensequenzen, Licht und Nebeleffekte. Man beantragte erneut bei Sega eine Zeitverschiebung. Sega lehnte ab und wollte endlich ergebnisse. Zu viel Geld wurde bereits in die Entwicklung des Spiels gesteckt. Man dachte bereits über rechtliche schritte nach. Wenn das Spiel den gewinnerwartungen nicht gerecht werden sollte kann ich mir gut vorstellen das Sega darauf zurück greift. Es gab letztlich schlicht keine Zeit mehr eine überarbeitete Version für den PC zu entwickeln. Das Desaster war perfekt.

Bei all der Kritik bin ich zuversichtlich dass es einen Umfangreichen Patch für den PC geben wird.Das Spiel geniesst so viel Presse wie kein anderes vergleichbar misratenes Spiel. Der Ruf von Gearbox leidet beträchtlich. Welcher Publisher wird hier noch einen Auftrag an Gearbox vergeben wollen.
Der Druck ist hoch.