Age of Wulin InterviewIm Rahmen eines Besuchs bei Buffed stellten sich die Macher von Age of Wulin in einem Video-Interview den Fragen der Redaktion und enthüllte dabei einige interessante Details zum kommenden Martial Arts-MMO aus China. Im Verlauf des Interviews geht der gPotato PR-Manager Claas Wolter auf die Besonderheiten und die zahlreichen Features des Spiels ein.

Keine Elfen oder Zwerge in Sicht

So wird das Online-Rollenpsiel historisch an das späte 14. Jahrhundert angelehnt sein und zum großen Teil auf alle Fantasy-typische Elemente verzichten. Drachen, Feen oder ähnliches wird man in dem MMO vergeblich suchen. Stattdessen legt das Spiel seinen Schwerpunkt auf ausgefallene Martial Arts-Kämpfe und eine komplexe, soziale und wirtschaftliche Struktur in einer umfangreichen und frei begehbaren Welt.

So ganz realitätsnahe werden die Kämpfe jedoch nicht ausfallen, denn Age of Wulin basiert auf der chinesischen Wuxia-Literatur und wird daher auch Genre-übliche, phantastische Elemente in den Kampfkünsten enthalten. Wǔxiá, was frei übersetzt so etwas wie „ritterliche Kampfkunst“ bedeutet, erfreut sich in der chinesischen Kultur großer Beliebtheit. Die chinesischen Romane und Filme beschreiben dabei große Schlachten, Reiter- und Schwertkämpfe auf eine leicht phantastische Weise, so dass die Krieger stellenweise auch gewissen Kräfte besitzen können, die ihnen das Laufen übers Wasser, oder Kämpfe in der Luft ermöglichen.

Die Kampfschulen

Das Spiel wird über acht verschiedene Kampfkunst-Schulen verfügen, denen Spieler sich anschließen können, darunter Schulen wie Shaolin, Wudang, Tang-Klan oder Emei. Dies ist gewissermaßen mit der Spezialisierung in anderen MMOs vergleichbar. Eine Einschränkung durch feste Klassen wird es jedoch nicht geben. Stattdessen definiert die Wahl der Schule den Weg des eigenen Charakters.

Age of Wulin Shaolin Tempel

Die Welt von Age of Wulin soll an das China des 14. Jahrhunderts angelehnt sein.

Jede Schule hat dabei ihre eigenen speziellen Fähigkeiten, Stile und Waffenspezialisierungen. So setzen die Shaolin auf den Kampf mit einem zweihändigen Kampfstab während Emei sich auf den beidhändigen Kampf mit den Klingenwaffen spezialisiert haben. Rund 40 Kampffähigkeiten pro Schule können so im Verlauf des Spiels erlernt und weiter ausgebaut und perfektioniert werden. Auch Zugriff auf die Fähigkeiten anderer Schulen soll man erlangen können, in dem deren Schüler im Rahmen einer Quest-Reihe ausspäht.

Da die Umgebung, sowie Flora und Fauna des Spiels mehr an die Realität angelehnt sind und die üblichen „bösen Monster und Dämonen“ im Spiel fehlen, kämpfen die Spieler in Age of Wulin stattdessen gegen wilde Tiere, Räuber, Banditen, geheime Vereinigungen und selbstverständlich auch gegen Spieler anderer Schulen. Der Spieler-gegen-Spieler-Aspekt wird im Martial Arts-MMO einen nicht unwesentlichen Part der Spielerfahrung einnehmen und zu einem wichtigen, treibenden Faktor gehören.


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Kommentare zu "Age of Wulin: Gildenkriege, Burgenbau, Haft und Co. – Entwickler im Video-Interview"

Das Spiel klingt immer noch interessant, obwohl ich bei Asiatischen fee2play titel mehr als nur zurückhaltend bin.

Aber bitte man möge mich gerne eines bessern belehren 🙂