Account-Diebstähle in Online-Games

Accounts von Online-Games werden geklaut, seit es Online-Games gibt. Früher waren die Spieler oft selbst schuld und haben aus Unwissenheit ihre Zugangsdaten preisgegeben. Heute werden die Zugangsdaten immer öfter mit Phishing-Mails und Trojanern ausgespäht.

Blizzard, der Hersteller von World of Warcraft, hat nun eine eigene Webseite zur Account-Sicherheit gestartet. Auch wenn du kein WoW-Spieler bist, kann vor allem die Sicherheits-Checkliste für dich interessant sein, denn Account-Diebstähle gibt es bei nahezu allen erfolgreichen Spielen.

Wie werden Accounts gehackt?

Unabhängig ob es Spiel wie WoW oder ein Browsergame ist: Oft geben die Spieler selbst die Informationen preis. Glaubst du nicht? Einige Beispiele:

  1. Bei MMORPGs werden sog. Leveldiensten die Zugangsdaten überreicht.
  2. Es gibt immer wieder Angebote, dass jemand deinen Account pflegt oder dich unterstützt. Diese Angebote findest du in entsprechenden Foren sowohl für Online-Games zum Herunterladen als auch für Browsergames. Damit der vermeintliche Helfer dich unterstützen kann, musst du ihm deine Zugangsdaten geben.
  3. Zu erfolgreichen Spielen gibt es oft dubiose Webseiten, auf denen du deine Zugangsdaten eintragen kannst. Die Webseiten versprechen dir i.d.R. einen Vorteil wie automatisches Farmen bei Strategiespielen, automatisches Leveln durch Bots, Gold, etc. Um dieses Versprechen erfüllen zu können, musst du eben deine Zugangsdaten angeben. Die Versprechen funktionieren natürlich nicht.
  4. Phishing-Mails kennst du sicherlich aus anderen Bereichen (Paypal & Co). Hier behauptet jemand in einer E-Mail, dass du dich aus irgendwelchen Gründen jetzt anmelden müsstest (dein Account ist unsicher, Passwort verloren, wichtiges Update). Der Links zur Anmeldung ist gleich mit dabei. Oft verweisen diese Links aber nicht zur Originalseite sondern auf eine Seite des Phishers. Diese Seite ist nahezu identisch mit der echten Webseite.

Es gibt sicherlich noch viele Beispiele mehr und viel zu viele leichtgläubige Zocker. Dabei ist es einfach zu vermeiden.

4 einfache Regeln zu viel mehr Sicherheit

Um einen Großteil dieser Gefahren auszuschließen, musst du nur 4 Regeln beachten:

  1. Gib niemals irgendjemandem deine Zugangsdaten. Nicht mal dem Spielehersteller selbst. Warum nicht? Weil der Hersteller dich NIEMALS danach fragen würde. Niemals. Wenn du dennoch eine E-Mail, InGame-Message oder sonstwas bekommst, ist es ein Betrugsversuch.
  2. Gib die URL zum Login in das Browsergame oder in die Account-Verwaltung von Online-Games immer selbst in deinen Browser ein. Klicke nicht einen Link in einer E-Mail oder auf einer anderen Webseite an.
  3. Wähle ein Passwort, das nicht im Wörterbuch steht, das nicht aus einer Tastaturreihe besteht (z.B. qwertz) und mindestens 8 Buchstaben hat. Wenn du noch Zahlen, Groß- und Kleinbuchstaben mixen kannst, ist es optimal.
  4. Aktualisiere dein Antivirus-Programm, deinen Browser und dein Betriebssystem regelmäßig.

Es ist wirklich nicht schwer, diese 4 Regeln zu beachten. Zumal diese 4 einfachen Regeln deine Sicherheit vervielfachen werden!


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