Obwohl die Handlung des kommenden Open-World Action-Adventures Assassin’s Creed Unity bekannterweise im Paris des 18. Jahrhunderts zur Zeit der französischen Revolution angesiedelt ist, sprechen die Charaktere im Spiel mit einem britischen Akzent, was bei vielen Fans für Verwunderung sorgte. Nun hat sich der verantwortliche Creative Director Alex Amancio im offiziellen Ubi-Blog zu dem Thema geäußert.

Demnach war die Idee dahinter laut Amancio, dass Animus alles in der Sprache übersetzt, in der gerade gespielt wird. Deshalb erleben die Spieler aus dem englischsprachigen Raum sämtliche Dialoge und Filmsequenzen in Englisch. Aus diesem Grund würde es auch keinen Sinn machen, wenn die Charaktere im Spiel versuchen würden, mit französischem Akzent zu sprechen, denn das würde bedeuten, dass der französische Charakter versucht, den Spieler in einem akzentuierten Englisch anzusprechen.

Doch warum sprechen die Charaktere dann mit einem britischen Akzent? Auch darauf hat der Creative Director eine Antwort. Wie der Entwickler erklärte, hat man sich bei Ubisoft überlegt, welcher Akzent am besten zu der damaligen Zeitepoche und den Schauplätzen passen würde.

Der richtige Tipp kam schließlich aus Hollywood und da hieß es, dass die englische Aussprache von den Zuschauern eher mit der vergangenen Geschichte in Verbindung gebracht wird als die amerikanische. Es gebe dem Publikum eher das Gefühl, in der Vergangenheit, an einem fremden Ort zu sein, erklärte Amancio.

Wer möchte, kann Assassin’s Creed Unity auch komplett in französischer Sprache erleben. Das Spiel wird sowohl deutsche als auch englische Untertitel bieten. Die Menschenmenge soll im fertigen Spiel laut Amancio zudem komplett in Französisch sprechen. Hier wurden nur einzelne, für das Gameplay relevante Zeilen in Englisch übersetzt. “Ihr werdet wirklich das Gefühl haben, durch Paris zu gehen und überall Französisch zu hören”, so der Macher.


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