Über die technischen Details der Next-Gen-Umsetzungen des kommenden Open-World Action-Adventures Assassin’s Creed Unity wurde in der Vergangenheit viel spekuliert. Nun gab Ubisofts Senior Producer Vincent Pontbriand in einem aktuellen Interview die finale Auflösung und Framerate des Spiels auf der Xbox One und der PlayStation 4 bekannt.

Die CPU als Flaschenhals

Anders als erwartet wird es dieses Mal keinen Unterschied zwischen den beiden Geräten geben. Weder auf der Redmonder Konsole noch auf Sonys aktuellen Plattform wird der Titel mit erhofften 1080p und flüssigen 60 Frames wiedergegeben. Stattdessen wird die Auflösung auf 900p begrenzt sein, während die Framerate auf 30 Bilder pro Sekunde festgelegt wurde.

Wie Pontbriand in einem Gespräch mit dem Online-Portal Videogamer anmerkte, habe man sich bewusst zu diesem Schritt entschieden, um all die Diskussionen über die Technik zwischen den Fanlagern der beiden Konkurrenzplattformen zu vermeiden. Zudem merkte er an, dass die 900p und 30 Frames der Leistung der schwachen Prozessoren und nicht der Grafikkarten geschuldet ist.

„Technisch werden wir durch die CPU eingeschränkt. Die GPUs sind wirklich mächtig und die Grafik ist natürlich ziemlich gut, aber es ist die CPU, die die KI und die Anzahl der NPCs, die wir auf dem Bildschirm haben, verarbeitet. Alle diese System laufen parallel”, erklärte der Senior Producer.

Man sei in dem Bereich relativ schnell an seine Grenzen gestoßen, was laut Pontbriand etwas frustrierend war, weil man hoffte, eine zehnfache Verbesserung bei der KI erreichen könnte und man merkte schon früh, dass es ziemlich hart sein wird. “Es ist nicht die Anzahl der Polygone, die die Framerate beeinflusst. Wir könnten es auch mit 100 Frames laufen lassen, wenn es nur um die Grafikkarten ginge. Wegen der KI allerdings sind wir nach wie vor auf 30 Bilder pro Sekunde limitiert”, so der Macher.

Keine Konsole wurde zu Gunsten einer anderen benachteiligt

Wie Ubisoft später in einem weiteren Statement erklärte, sollte man die Aussage von Pontbriand, man habe die Auflösung und Framerate bewusst bei beiden Konsolen gleich gehalten, nicht missverstehen. Denn das bedeute nicht, dass man die Qualität bei einer der Konsolen heruntergeschraubt hätte, um gleiche Ergebnisse zu schaffen.

“Assassin’s Creed Unity wurde von Grund auf für die Konsolen der nächsten Generation entwickelt. Während der letzten vier Jahre haben wir das Spiel mit der Absicht geschaffen, die bestmögliche Qualitätsstufe zu erreichen, die wir nun auf der Xbox One, der PlayStation 4 und dem PC erreicht haben”, heißt es seitens des Unternehmens.

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Update: In einem dritten Statement gegenüber Eurogamer ruderte Ubisoft nun zurück und wiederlegte die Aussage des Senior Producers. Die Angaben mit 900p und 30 Frames seien doch nicht final und das Spiel soll bis zum Release noch weiter optimiert werden. Sämtliche bisher gezeigten Videos liefen laut dem Sprecher des Unternehmens stets in 900p ab. Ob sich am Ende an den technischen Angaben noch etwas ändert, konnte er nicht sagen, allerdings soll die Grafik am Ende auf allen Plattformen „umwerfend“ aussehen.


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