Nachdem Ubisoft Montréal erst kürzlich die Katze aus dem Sack ließ und das kommende Action-Adventure Assassin’s Creed Rogue für die alten Konsolen von Sony und Microsoft offiziell ankündigte, folgen nun auch ein paar neue Infos zu dem Titel. Dabei erfahren wir nicht nur einige Details zum Protagonisten Shay Patrick Cormac, sondern auch zu den Features im Spiel.

Zu Beginn noch jung und unbesonnen

Wie aus einem Artikel in der neuesten Ausgabe des Videospielemagazins Game Informer hervorgeht, wird Shay zu Beginn des Spiels noch ein 21-jähriger Rekrut sein, der sich schon zu Beginn fragt, weshalb die Assassinen das tun, was sie tun.

“Im Grunde beginnt Shay als ein unbesonnener junger Mann”, erklärt Richard Farrese, der Autor des Spiels. “Er nimmt seine Rolle als Assassine nicht wirklich ernst, nicht, weil er nicht in ihre Sache glaubt, sondern weil er noch ziemlich jung und nicht wirklich erfahren ist.”

Die Handlung des Spiels findet im Zeitraum zwischen 1752 und 1761 statt und ist somit zwischen den Ereignissen in Assassin’s Creed IV: Black Flag und Assassin’s Creed III angesiedelt. Im kolonialen Amerika ist es sowohl für die Templer als auch für die Assassinen eine kritische Zeit, da jede Fraktion die Kontrolle über die Neue Welt zu ergreifen versucht.

Seitenwechsel nach einem traumatischen Ereignis

Die gleiche Art vom Machtkampf findet auch im Inneren des aufgewühlten Shay statt und es ist nur eine Frage der Zeit, bevor dieser übersprudelt. Ubisoft hat bisher nicht verraten, was genau passieren wird, allerdings soll es sich um ein sehr traumatisches Ereignis handeln.

“Vor diesem Ereignis ist er noch immer leichtsinnig und nicht wirklich ernst als Charakter”, sagt Ivan Balabanov, der Producer und General Manager von Ubisoft Sofia. “Dann erleben wir seine Verwandlung in diesen finsteren, zielgerichteten Charakter, der seine ehemaligen Kameraden im Namen von etwas verfolgt, was er für einen besseren Weg hält.”

„An einem gewissen Punkt im Spiel wird es um etwas gehen, das geschehen muss und das Shay dazu bewegt, seine ganze Philosophie und seine Treue zu den Assassinen zu überdenken“, so Farrese. „Irgendwann wird er merken, dass die Ziele und die Methoden der Templer sich viel mehr im Einklang mit seinem eigenen Glauben befinden und dass er sich der Sache anschließen muss.“

Exotisches Waffenarsenal

Die Seite der Templer bringt laut den Machern einige Vorteile mit sich. So hat Shay fortan Zugriff auf diverse exotische Waffe, die teilweise zu der Ära auch als reale Prototypen existiert haben, oder tatsächlich im Einsatz waren. So führt Shay beispielsweise ein Luftgewehr mit sich, mit dem er seine Widersacher geräuschlos aus der Entfernung erledigen kann.

Die Waffe kann mit verschiedenen Projektile, wie etwa Feuerwerkskörpern, bestückt werden, welche die Feinde ablenken, oder ihm helfen, bestimmte Ziele zu erreichen. Zudem wird er einen Granatwerfer besitzen, der sowohl Schrapnellgranaten, als auch andere Geschosse laden kann.

Schnell und wendig durch den Nordatlantik

Assassin’s Creed Rogue wurde mit einem Schwerpunkt auf Seeschlachten und Erkundungen gebaut, die mit Assassin’s Creed IV: Black Flag so erfolgreich umgesetzt wurden. Es ist daher nur logisch, dass auch Shay der Kapitän seines eigenen Schiffes sein wird.

Die “Morrigan” soll laut Entwicklern etwas kleiner ausfallen als etwa Edward Kenways “Jackdaw”, allerdings lässt sie sich deshalb auch viel einfacher durch die Flüsse und Buchten der Nordatlantik navigieren. Sie ist mit einer „Puckle Gun“, einer frühen Version eines Maschinengewehrs, ausgestattet, welche den feindlichen Schiffen ordentlich einheizt.


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