Kingdoms of Amalur: Reckoning WallpaperDie Negativ-Schlagzeilen um Entwickler 38 Studios reißen nicht ab. Die Macher des Rollenspiels Kingdoms of Amalur: Reckoning mussten im vergangenen Jahr Konkurs anmelden, nachdem die Verkaufszahlen des Spiels weit hinter den Erwartungen des Studios zurückblieben. Nun geht das Drama in die nächste Runde.

Im Jahr 2010 schloss die Regierung von Rhode Island unter dem damaligen Gouverneur einen Deal mit dem Studio ab, der den Umzug der Entwickler in den US-Bundesstaat implizierte und ihnen eine finanzielle Spritze von 75 Millionen US-Dollar zusicherte. Von der Vereinbarung versprach sich Rhode Island 450 neue Arbeitsplätze.

Doch dazu kam es nicht mehr, denn im Jahre 2012 ging 38 Studios nach den schwachen Verkaufszahlen von Kingdoms of Amalur: Reckoning bankrott. Nach einer vorläufigen Untersuchung durch das FBI und die Staatsanwaltschaft wirft der US-Bundesstaat den Entwicklern Betrug vor und reichte eine Klage beim zuständigen Gericht ein.

Dem Studio sei bereits vor dem Umzug bewusst gewesen, dass der vergebene Kredit in Höhe von 75 Millionen US-Dollar nicht für den Umzug und die Fertigstellung des aktuellen Projekts Kingdoms of Amalur: Reckoning reichen würde, heißt es in der Anklage. Von der Klage sind Firmengründer Curt Schilling sowie dreizehn andere Entwickler betroffen.


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Kommentare zu "38 Studios: Betrugsvorwürfe gegen die Macher von Kingdoms of Amalur"

75 Millionen haben nicht gereicht? Irgendwie habe ich das Gefühl dass die Spielindustrie etwas das rechte Maß verloren hat was gewisse Geldbeträge anbelangt.
Das Schlimme ist, Kingdoms war noch nicht mal ein besonders gutes Spiel gewesen, da fragt man sich schon was mit all den Geld passiert ist. :\