Ubisoft - Logo BlackZwischen dem Assassin’s Creed-Erfinder Patrice Désilets und dem französischen Entwickler und Publisher Ubisoft scheinen offenbar ordentlich die Fetzen zu fliegen. Nachdem Désilets erst vor Kurzem unerwartet gefeuert und anschließend aus dem Gebäude verbannt wurde, scheint man auch sein aktuelles Projekt auf Eis zu legen, um die Rechte an Désilets nicht zurückgeben zu müssen.

Das noch unangekündigte Spiel, welches sich noch bis vor Kurzem bei Ubisoft unter dem Titel “1666” in der Entwicklung befand, wurde nun bis auf Weiteres eingestellt. Endgültig beendet ist das Projekt laut dem Ubisoft-CEO Yves Guillemot jedoch nicht.

Wie Guillemot bereits kurz nach der Nachricht über die Entlassung von Désilets erklärte, kam man nach mehr als zwei Monaten der Diskussion nicht auf einen gemeinsamen Nenner mit dem Entwickler, da sich die “Visionen” der beiden Parteien im Bezug auf Projektentwicklung und Team-Verwaltung zu sehr voneinander unterschieden. Folglich habe man sich daher entschlossen, getrennte Wege zu gehen und die Entwicklung von 1666 für einen unbestimmten Zeitraum auf Eis zu legen.

Wie der Kotaku-Redakteur “Superannuation” in seiner Twitter-Nachricht anmerkte, sind die Bedingungen des Vertrages zwischen Ubisoft und Désilets so gestaltet, dass im Falle des kompletten Abbruchs der Entwicklungsarbeiten die Rechte an dem Titel an den Assassin’s Creed-Erfinder gehen. Das “vorübergehende” Einfrieren des Projekts lässt daher die Absicht von Ubisoft vermuten, diesen Schritt nur zu gehen, um Désilets die Rechte an seinem Spiel zu verwehren.


PS: Folge uns auf Twitter oder abonniere unseren RSS Feed, um nichts zu verpassen!


Verwandte Preisvergleiche

Kommentare zu "1666: Ubisoft legt Projekt von Assassin’s Creed-Erfinder Patrice Desilets auf Eis"

Das habe ich auch auch mitbekommen, aber was ich nicht verstehe ist man hat das Projekt für eine Menge Geld gekauft. Und jetzt stellt man es ein?! Wenn man nur das Team haben wollte oder die Rechte hätte man das sicherlich günstiger erhalten können als die paar Millionen da.