Wii U: Laut Analyst im März nur 55.000 Mal in den USA verkauft

Wii U - Konsole SchwarzDer Wedbush Morgan-Analyst Michael Pachter, der bekannterweise tiefe Gefühle für das japanische Traditionsunternehmen Nintendo hegt, gab vor Kurzem seine Schätzung zu den Wii U-Verkaufszahlen in den Vereinigten Staaten für März dieses Jahres bekannt. Seiner Aussage nach wurde die neue Nintendo-Konsole nur 55.000 Mal verkauft, was einen Rückgang im Vergleich zum Vormonat bedeutet.

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Laut Pachter hat sich mit rund 85.000 Exemplaren im März 2013 sogar die Wii besser verkauft als ihr Nachfolger. Gegenüber dem Monat Februar gingen die Verkäufe um 17 Prozent zurück.

Mit über 290.000 verkauften Einheiten setzte sich Microsofts aktuelle Konsole Xbox 360 laut Pachter auch im März wieder an die Spitze der US-Konsolen-Verkäufe. Die PlayStation 3 ist dem Konkurrenten mit 260.000 verkauften Exemplaren ebenfalls dicht auf den Fersen. Diese Fakten lassen die Nintendo Wii U in keinem guten Licht darstehen, was jedoch vor allem an der Abwesenheit von werbeträchtigen Spielen liegt, die sich hätten positiv auf die Hardware-Verkäufe auswirken können.

Der zweite Grund dürfte der Preis sein, der mit ca. 200 Euro in der Standardausführung mit 8 GB Speicherplatz in keinem Verhältnis zur Konkurrenz steht. Eine PlayStation 3 Slim liegt aktuell bei nur rund 190 Euro und bietet neben einem weitaus breiteren Spieleangebot auch einen 3D-fähigen Blue-Ray-Player, während eine Xbox 360 mit 250 GB-Festplattenspeicher ebenfalls schon ab 170 Euro zu haben ist.

Am heutigen Donnerstag will das amerikanische Marktforschungsinstitut NPD Group seine Ergebnisse für März veröffentlichen. Wir sind gespannt, wie Nintendos zukünftige Verkaufsstrategie aussehen wird.

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