The Elder Scrolls Online: Mehr Multiplayer-Elder-Scrolls-Spiel als MMO – Game Director Matt Firor im Interview

ESO - Titelbild AllianzenNach wie vor sind nur wenige Spieler zur Beta von The Elder Scrolls Online eingeladen, doch noch in diesem Monat soll es eine weitere Welle von Einladungen geben. Die Wartezeit verkürzen kannst du dir mit einem neuen Interview, in dem Game Director Matt Firor über verschiedene Aspekte von ESO spricht!

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Mehr ein Multiplayer-Elder-Scrolls-Spiel als ein MMO

Als erstes geht Firor im Interview auf die Frage ein, ob der Einstieg in ESO auch Spielern leichtfallen wird, die bisher nicht viel mit MMOs am Hut hatten. Laut dem Game Director ist das auf jeden Fall so. Das Team sehe ESO mehr als ein Multiplayer-Elder Scrolls-Spiel als ein MMO.

Die Benutzeroberfläche falle minimalistisch aus, das Kampfsystem sei sehr action-basiert und man könne fast das ganze Spiel, insbesondere den Leveling-Teil, alleine meistern. “Wir hatten wirklich das Ziel, dass Elder Scrolls-Spieler, die nicht so vertraut mit Online-Games und MMOs sind, einsteigen können, spielen, Spaß haben und dann zu den Multiplayer-Aspekten hingeführt werden”, so Firor.

Im Spiel gebe es eine Hauptgeschichte, wie sie jedes Elder Scrolls-Spiel habe – man starte als Gefangener und ende schließlich damit, die Welt zu retten. Die Geschichte sei ein Solo-Erlebnis. Man sei der Held, die NPCs würden direkt mit einem selbst sprechen. Gruppenentscheidungen werde es im Spiel nicht geben. Selbst wenn man in einer Gruppe sei und mit einem NPC spreche, bei dem man eine Wahl treffen müsse, würde man diese selbst treffen.

Öffentliche Dungeons und Build-Vielfalt

Gleichzeitig wolle man jedoch auch ein soziales im Umfeld im Spiel schaffen, im Rahmen dessen sich Spieler in der Welt begegnen. So biete man beispielsweise die öffentlichen Dungeons (keine Instanzen), die jeder Spieler betreten könne. Die Inhalte dort würden etwas schwerer ausfallen, weshalb man unweigerlich in die eine oder andere schwierige Situation geraten würde.

Wenn dann ein anderer Spieler vorbeikomme und einem helfe – oder man selbst einen anderen Spieler unterstütze – würde das Spiel einen automatisch so behandeln, als wäre man in einer Gruppe: Beide erhalten Erfahrung und Belohnungen. “Ihr werdet dazu ermutigt, Spieler zu treffen, aber ihr müsst es nicht zwingendermaßen”, so Firor weiter.

Abschließend bestätigte Firor zudem noch einmal, dass man zwar mit einem Klassen-”Template” anfange, einem jedoch alle Möglichkeiten bei der Charakterentwicklung offenstehen würden. Es sei möglich jede beliebige Waffe und jede beliebige Rüstung zu tragen. Dies führe dazu, dass Spielern einige große Menge von Fähigkeiten zur Verfügung stehe

Das komplette Interview, das Gamereactor mit Matt Firor führte, kannst du dir im folgenden Video ansehen:


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Leandem, 10.06.2013 um 13:12 Uhr:
Profilbild von Leandem

Mein erster Gedanke war, ohoh kein gutes Zeichen wenn man das vorher schon ankündigt. Im nachhinein ist es zwar immer noch nicht gut, aber mal ernsthaft. Welches MMO kann sich heutzutage noch als solches bezeichnen? Neverwinter? Star Wars? oder gar GW2? Nach Zenimax Kriterien dürften die meisten Spiele keine MMOs darstellen, was auch höchstwahrscheinlich so sein wird.

Daher muss ich sagen erwarte ich auch nichts schlimmes dadurch.