Spielebranche: Ein weiterer Fehler wie bei Final Fantasy XIV wäre das Ende von Square Enix

Final Fantasy XIV A Realm Reborn LogoWie Game Director Naoki Yoshida gegenüber der englischsprachigen Webseite Kotaku erklärte, hat sich Final Fantasy XIV für Square Enix nicht als der erhoffte Erfolg erwiesen. Und dieses Ergebnis war laut Yoshida durchaus vorhersehbar. So habe er bereits vor der Veröffentlichung des Titels aufgrund der negativen Rückmeldungen der Beta-Tester kein gutes Gefühl gehabt.

Das misslungene Release von Final Fantasy XIV hat stark an den finanziellen Ressourcen des Entwicklers und Publishers Square Enix gezehrt. Bereits im Vorfeld wurden negative Stimmen aus der Reihe der Beta-Tester laut. Das Spiel war einfach noch nicht reif genug für einen Release, doch Square Enix hielt sich an dem Veröffentlichungstermin fest, was schließlich zu einem finanziellen Flop führte. Ein weiterer derartiger Fehler könnte das Ende für das Unternehmen bedeuten.

Das ganze Projekt sei ein ziemlicher Fehler gewesen, so Yoshida. Vor allem die Tatsache, dass man mit dem neuen Online-Rollenspiel keinen ausreichend modernen Ansatz verfolgt hatte, stellte sich als Fehlentscheidung heraus.

“Ich denke, es hätte gut werden können, wenn sie ausprobiert hätten, was passiert, wenn sie aus World of Warcraft ein Final Fantasy machen. Aber da sie nur versucht haben, etwas zu machen, dass sich von FFXI unterscheidet, kam am Ende nichts Bedeutendes dabei raus”, erklärte der Game Director.

Mit Final Fantasy XIV: A Realm Reborn soll das Online-Rollenspiel in stark überarbeiteter Form neu veröffentlicht werden. Yoshida möchte sich jedoch dabei ausreichend Zeit lassen, um den Fehler, welcher Square Enix die Existenz kosten könnte, nicht zu wiederholen. “Wir werden denselben Fehler wie bei Final Fantasy XIV nicht noch einmal machen. Würden wir das tun, dann würde das fast einer Zerstörung des Unternehmens gleichkommen.” Den Originalartikel kannst du dir auf Kotaku durchlesen.

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Veröffentlicht in: News


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Kommentare zu "Spielebranche: Ein weiterer Fehler wie bei Final Fantasy XIV wäre das Ende von Square Enix"

Final Fantasy wird eine Menge, Menge, Geld gekostet haben, aber der neue Producer hat mit so ziemlich allen recht was er in dem Interview sagt.
Damals als die Beta anfing hat die Presse gesagt uhh Leute veröffentlicht das Spiel nicht dass wird nichts. Dann kamen die Beta Tester UND die Fanboys die gesagt haben, das Spiel könnt ihr nicht so raus bringen. Nicht nur das es stark verbugt ist, sondern auch Designerschwächen ohne Ende hat (Engine z.B).

Selbst auf diese wollte man nicht hören und wenn schon die totalen Fan-Boys sagen das wird nichts dann würde ich mir schon Gedanken dazu machen.
Sicherlich Square hatte auch Pech mit dem Tzunami wo sie die Server abschalten mussten usw.. Aber ich habe dieses Spiel gespielt und manchmal habe ich mich schon gefragt was die Entwickler dort eigentlich angerichtet haben. Man hatte wirklich das Gefühl dass die Kreativ Direktoren schlechte Ideen hatten und die Programmierer diese noch schlechter umgesetzt hatten.

Ich kann wirklich nur hoffen das A Realm Reborn gut wird. Der Producer Naoki Yoshida ist Gott sei dank eine Person der man nach sagt schon einige Spiele Katastrophen gerettet zu haben,bin gespannt ob er es dieses mal hier auch schafft, zu wünschen wäre es ihm.

Kann man sich gar nicht so vorstellen das eine Riesen Firma wie Square Enix an solch einen seidenen Faden hängt. Das lässt ein ja doch ein wenig erahnen wie viel Geld da geflossen sein muss.
Aber gerade wenn da so viel Geld floss frage ich mich wie das Spiel nur so schlecht werden konnte. Obwohl halt, nein, fragen tue ich mich eigentlich nicht,es zeigt mir nur das Geld nicht alles ist.

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