Guild Wars 2: Schneeflocken-Exploit – ArenaNet schwingt den Bann-Hammer

GW2 Wintertag 2012 - SchneemannBereits in der Vergangenheit betonte ArenaNet mehrfach, dass man Exploits und deren Ausnutzung seitens Spielern sehr ernstnehme und entsprechende Sanktionen verhänge. Nun hat der Entwickler in Guild Wars 2 erneut den Bann-Hammer geschwungen. Betroffen davon sind Spieler, die das Wiederverwerten von Schneeflocken-Schmuck, der mit dem Wintertag eingeführt wurde, ausnutzten.

Spieler gebannt

Wie Spieler sowohl auf Reddit als auch im offiziellen GW2-Forum berichten, hat ArenaNet erneut den Bann-Hammer ausgepackt und zahlreiche Accounts permanent gesperrt, da sie einen Exploit bei der Wiederverwertung des Schneeflocken-Schmucks ausnutzten.

Für die Herstellung des Schmucks wurde u.a. ein Schneeflocken-Juwel benötigt. Verwertete man das Schmuckstück anschließend wieder, erhielt man dieses Juwel mit einer 80%-igen Chance sowie zusätzlich 1-3 Ektoplasmakugeln. Anschließend war nur noch etwas zusätzliches Material nötig, um das Schmuckstück erneut herzustellen und wiederum Ektoplasmakugeln zu ergattern.

Statement von Gaile Gray

Auch ArenaNets Gaile Gray äußerte sich mittlerweile zum Thema. In ihrem Statement erklärte sie, sie habe die Zahlen gesehen und der Schaden für die Wirtschaft hätte beträchtlich sein können, sei der Exploit nicht geschlossen worden und hätte man den betreffenden Spielern erlaubt, ihre unrechtmäßig erhaltenen Erträge zu behalten.

“Spieler, deren Accounts geschlossen wurden, waren die schlimmsten Übeltäter. Ich spreche von einer Menge unrechtmäßig erhaltenen Erträgen und einem erheblichen Risiko für die Wirtschaft”, so  Gray weiter. Jedes Mal, wenn man etwas nehmen könnte, um daraus zwei, und dann vier und dann sechzehn zu machen, müsse man wissen, dass das einfach falsch sei. Und das Ganze dann hunderte Male zu wiederholen, sei nichts anderes als ein Exploit und gegen die Nutzungsvereinbarungen.

Sie wisse, dass viele Spieler damit nicht übereinstimmen würden. Letztendlich solle man aber immer folgendes bedenken: “Wir sind alle Teil der Spielwirtschaft und diejenigen, die Exploits ausnutzen, schaden dem Rest von uns”.

PS: Folge uns auf Twitter oder abonniere unseren RSS Feed, um nichts zu verpassen!

Preisvergleich

Kommentare

Dieser Artikel stammt von gw.gameplorer.de. Jetzt alle Kommentare lesen und selbst mitdiskutieren:
» Guild Wars 2: Schneeflocken-Exploit – ArenaNet schwingt den Bann-Hammer!



Auch interessante Artikel

Kommentare zu "Guild Wars 2: Schneeflocken-Exploit – ArenaNet schwingt den Bann-Hammer"

Ich liebe dieses game und endlich ein game, wo die firma schaut das keine bots unterwegs sind und exploiting sofort bestrafft wird! Danke A-Net!!

Hiho Leutz

Jap – gut gemacht Arena, hart aber mehr als fair…

Wie mein Vorredner schon sagt, auch ich liebe dieses Game und finde ein schamloses Ausnutzen einiger Fehler zugunsten der Bereicherung ungehörig gegenüber der breiten Masse.

Mich nerven auch die Angebote im Marktplatz die bis zu 3000 Gold kosten sollen. Das ist dann das Gold das gegen Bares über den Tisch geht, das dann die kaufen, die die Sachen erwerben wollen, die so überteuert angeboten werden, um damit wieder das Gold zum verkaufen zu erhalten, um… etc. etc. etc.

Wirklich schön, daß Arena da so unerbittlich zuschlägt und sich auch um die Bots im Allgemeinen kümmert.

Anet sollte mal was gegen dieses legendäre precursor kartell machen^^ findige spieler mit viel gold haben alle verfügbaren precursor gekauft und bestimmen jetzt selbst den preis, sodass man zb mittlerweile für den dolch, obwohl mehrere als sonst verfügbar sind, nun ab 400 gold aufwärts zahlen soll (früher waren es 230).

Jau, genau das meine ich in meinem obigen Post…

Hab jetzt schon Preise bis 4000 Gold gesehen, ist doch irrsinn das!

Wer soll soviel Gold mit normalen Mitteln und mit normalem Zeitaufwand erwirtschaften?

Für mich alles sehr fragwürdig…

Schreib einen Kommentar!


Neuerscheinungen