GameStick: Finanzierung der Android-Konsole auf Kickstarter gestartet

GameStick LogoPlayJam, die nach eigenen Angaben weltweit führende Plattform für Casual und Social Games auf dem TV, hat mit GameStick eine neue TV-Spielekonsole entwickelt, die das mobile Spielen am Fernsehbildschirm auf ein neues Level bringen soll. Um die Konsole auf den Markt zu bringen, möchte das Unternehmen auf die Unterstützung der Crowdfunding-Plattform Kickstarter zurückgreifen.

Viel Spielspaß für wenig Geld

Mit GameStick soll das mobile Gaming am Fernsehbildschirm laut PlayJam Realität werden. Die kleine, aber leistungsstarke, dedizierte Spielekonsole soll direkt über einen TV-HDMI-Steckplatz angeschlossen werden können.

Beim Transport findet die Konsole im dazugehörigen Bluetooth-Controller Platz, so dass es kein Problem mehr darstellt, seine Spielerfahrung überall mit seinen Freunden zu teilen. Das Gerät soll jedoch zusätzlich zu dem mitgelieferten Controller, auch andere HID-konforme Bluetooth-Controller sowie Mäuse und Tastaturen unterstützten. Insgesamt kann das Gerät bis zu 4 Controller gleichzeitig erkennen.

GameStick - Prototyp der Android-Konsole

So sieht der Prototyp der kommenden Android-Konsole “GameStick” aus. Praktisch: Die Konsole selbst besitzt die Größe eines USB-Sticks und wird beim Transport in den mitgelieferten Bluetooth-Controller verfrachtet…

Wie Jasper Smith, der CEO von PlayJam in einem Statement erklärte, wollte man mit GameStick ein Gerät entwickeln, das günstiges Spielen auf den großen Bildschirmen ermöglicht. Gleichzeitig hat man sich zum Ziel gesetzt, mit der Konsole die Grenzen dessen ausreizen, was in Bezug auf Gaming Power in einem tragbaren Gerät möglich ist, um den Spielern ein ultimatives Spielerlebnis mit auf den Weg zu geben.

Als Betriebsystem wird GameStick das Android 4.1 Jelly Bean verwenden und mit einem Amlogic 8726-MX Prozessor und 1 GB DDR3- sowie 8 GB Flash-Speicher ausgestattet sein. Außerdem gehört WiFi 802.11 b/g/n zur weiteren Ausstattung der Konsole.

Ein umfangreicher Spiele-Katalog

Der umfangreiche Spiele-Katalog kann in der fertigen Version direkt über die Konsole angesteuert und heruntergeladen werden. Die dazugehörige Plattform basiert auf dem bestehenden PlayJam Games Network, das derzeit Entwickler wie First Star Software, Relentless und Disney unterstützt.

Auch der Bluetooth-Controller soll über umfangreich Einstellungen verfügen und das Spielen von tausenden Android Games am TV ermöglichen. Derzeit befindet sich das Unternehmen in Verhandlungen mit einigen großen Spielentwicklern und kleinen Indi-Studios. Einige Zusagen hat man laut PlayJam bereits  erhalten.

Folgende Entwickler sind aktuell mit ihren GameStick-Titeln am Bord:

  • Madfinger mit dem Spiel „Shadowgun and Dead Trigger“
  • Hutch mit dem Spiel „SmashCops“
  • Supersecret Software mit dem Spiel „Cannabalt“
  • First Star mit dem Spiel „Boulder Dash XL“
  • FGOL mit dem Spiel „Hungry Shark, Grabatron and Pool Bar“
  • Relentless Software mit dem Spiel „Quiz Climber and Blue Toad Murder Files“

Mit GameStick möchte man die bisherige traditionelle Spielen am TV verändern. Die neue TV-Konsole ermöglicht es tausenden Android-Entwicklern, preislich erschwingliche Spielerlebnisse direkt zu den Fans zu bringen. Durch die enorme Mobilität der Konsole, möchte man es den Spielern ermöglichen, ihre Spielerlebnisse einfacher mit anderen Menschen zu teilen, so der PlayJam CEO.

Beta-Pläne und Kickstarter-Ziele

Laut Smith befinde sich die Konsole aktuell in der Beta-Phase, man kann jedoch bereits ein funktionierendes Prototyp vorweisen, der derzeit mit ein paar interessanten Spielen getestet wird. Der nächste Schritt in der Entwicklung soll das endgültige Design der Konsole festlegen. Anschließend werden umfangreiche Gebrauchstest, sowohl vom Controller, als auch von den Spielen folgen. Auch einige Produzenten und ein bestehendes Netzwerk an Spiele-Entwicklern hat das Unternehmen bereits verpflichten können.

Zum kompletten Glück fehlt jedoch noch ein wenig Kapital, so dass man sich nun in die Hände der Spieler begibt und GameStick über Kickstarter finanzieren möchte. Am 02.01.2013 hat die 30-tägige Spendenkampagne begonnen. Das Ziel liegt bei 100.000 US-Dollar (rund 76.000 Euro). Alle Interessenten können sich mit einem Beitrag ab 10 US-Dollar an der Spendenaktion beteiligen. Im Vorverkauf liegt der Preis der Konsole bei 79 US-Dollar (rund 60 Euro).

Android-Konsolen im Trend

GameStick ist nicht das erste Projekt dieser Art. Mit Ouya wurde über den Kickstarter bereits die Veröffentlichung einer Android-Konsole finanziert. Mit 8,596,475 US-Dollar an Spendengeldern übertraf die Spendenkampagne um das Projekt von Ouya-Schöpferin Julie Uhrman und dem Designer Yves Béhar das ursprüngliche Ziel von 950.000 US-Dollar um ganze 904 Prozent! Das machte Ouya zur zweithöchsten erfolgreichen Projektfinanzierung auf der Crowdfunding-Plattform.

Die kleine Ouya-Konsole wird für alle Kickstarter-Vorbesteller im März diesen Jahres erhältlich sein. Ein Monat später, im April 2013, soll dann der offizielle Start erfolgen.

PS: Folge uns auf Twitter oder abonniere unseren RSS Feed, um nichts zu verpassen!

Veröffentlicht in: News


Auch interessante Artikel

Kommentare zu "GameStick: Finanzierung der Android-Konsole auf Kickstarter gestartet"

Interessant, ich bin mir aber nicht ganz so sicher ob ich damit etwas anfangen kann. Ouya war ein Erfolg und meiner Meinung nach ein wichtiger und auch richtiger. Ich frage mich bloß gerade brauch man eine Android Konsole?

Aber was mich wirklich wundert ist die Größe,natürlich erwarte ich hier keine Leistung eines PCs oder so ein Unsinn. Aber wie sie schon selber auf Kickstarter schrieben haben sie ein massives Problem mit der Hitze gehabt was sie nun behoben haben.
Da bin ich mir momentan einfach nicht so sicher ob sie das wirklich behoben haben, selbst wenn sie das an 10~ Prototypen getestet haben fürchte ich immer noch das da irgendwas ist.
Aber gehen wir mal zum gezeigten Spiel, ich glaube den Entwicklern vollkommen das ihr System Funktioniert und sie da auch wirklich etwas gespielt haben.
Aber entweder war die Person die dort gespielt hat vollkommen unvertraut mit den Spiel, oder mit den Controller.
Oder es gab starke Verzögerung bzw die Steuerung ist nicht sehr ordentlich. Er saß ja fast nur hinter der Mauer und hat 1-2 geschossen, das wirkte alles recht unflüssig. Wie gesagt ob es an dem Können der Person lag, oder am Controller vermag ich hier nicht zu sagen.
Na mal schauen das Ziel von 100.000 $ haben sie ja fast erreicht und haben immer noch genügend Tage so das es kein Problem darstellen dürfte

Schreib einen Kommentar!


Neuerscheinungen