Diablo 3: “Die Rettung von Diablo 3″ – Game Designer Travis Day über Charakteranpassung, Items und Co.

Diablo 3 - Artwork 1In einem umfangreichen Beitrag ging ein Spieler im offiziellen Forum von Diablo 3 ausführlich auf die großen Probleme des Spiels ein. Dabei erläuterte er u.a. auch, warum es sich hierbei um Probleme handelt und wie diese behoben werden können. Game Designer Travis Day nahm sich die Zeit, um in einem fast ebenso langen Beitrag näher auf die aufgeführten Probleme einzugehen.

Die Rettung von Diablo 3

Unter dem Titel “Die Rettung von Diablo 3″ ging Spieler Gosu in einem Foren-Beitrag ausführlich auf die Hauptprobleme von Diablo 3 ein. Laut eigenen Aussagen benötigte Gosu für den Text über 3 Wochen, rund 100 Stunden Schreibarbeit flossen hinein.

Diese Mühen belohnte Game Designer Travis Day nun mit einem ebenfalls sehr umfangreichen Beitrag, in dem er die aufgeführten Probleme aus Sicht des Teams näher beleuchtete. Angesprochen werden dabei u.a. die Themen Herausforderung, Items und Auktionshaus, legendäre und Set-Items, Skill-Vielfalt, soziale Features und Charakteranpassung.

Den kompletten Beitrag von Travis Day kannst du im offiziellen Forum von Diablo 3 lesen!

Möglichkeiten zur Charakteranpassung

Zu weiteren Anpassungsmöglichkeiten des Charakters äußerte sich Day schon vor wenigen Tagen. Ein Spieler schlug im offiziellen Forum bereits im vergangenen Jahr vor, doch ein Färbemittel einzuführen, mit dem sich das Aussehen eines Items auf ein anderes Item übertragen lässt – ähnlich wie das Transmogrifizieren in WoW also.

Travis Day erklärte darauf vor Kurzem nun, das Team sei ebenfalls der Meinung, dass die visuelle Anpassung eine wichtige Rolle spiele. Man stimme dem sogar so weit zu, dass man plane, ein solches Feature in der Zukunft zu integrieren. In seinem aktuellen Beitrag bestätigte Day ein solches System nun noch einmal.

Zudem erklärte er, dass man überlege, das Paragon-System auf lange Sicht dahingehend anzupassen, dass dieses eine weitere Charakteranpassung in Form von tatsächlicher Macht erlaube. Man sei jedoch nach wie vor dabei, die entsprechenden Details auszuarbeiten, sodass es bis zur Einführung noch eine gewisse Zeit dauern werde.

Abschließend betont der Game Designer jedoch noch einmal, dass man Spielern auf jeden Fall mehr Möglichkeiten bieten wolle, um sich selbst ausdrücken und sich von anderen Spielern unterscheiden zu können.

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Kommentare

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Kommentare zu "Diablo 3: “Die Rettung von Diablo 3″ – Game Designer Travis Day über Charakteranpassung, Items und Co."

Ein sehr langer und ausführlicher Beitrag von beiden Seiten, schade, diesen Dialog hätte man schon viel früher führen müssen und nicht erst ein Jahr danach wo schon alles gelaufen ist.
Auch hätte Blizzard den Leuten eine richtige Beta geben sollen, ich glaube hätten sie das getan hätte man viele Probleme vorher ausmerzen können.

Ich sehe es aber etwas anders als Gosu, seine Einwände sind durch die Bank berechtigt und sollten gehört werden!
Dennoch sind diese Probleme Randerscheinungen viel tiefgreifenderer Probleme.

Schwierigkeitsgrad: Der absolut lächerliche Schwierigkeitsgrad am Anfang und dann in Inferno gegen eine Wand zu rennen, die bis auf eine Handvoll Leute nicht schaffbar war, war schon sehr fragwürdig.
Und dann kam das Problem AH/RMAH, es war halt schon ziemlich merkwürdig, dass man gegen eine Wand lief, aber die scheinbare Lösung für das Problem in Form des AHs eingebaut wurde.
Ich habe das AH gerne genutzt, solange es darum ging Kleinlichkeiten auszubessern, oder wirklich mal was zu kaufen, wo ich seit 20 Level nichts neues Gefunden habe.
Ab einen bestimmten Punkt wurde das aber zur Gewohnheit und der AH Besuch zur Pflicht, wenn man nicht 20 Runs auf ein Blaues Item hoffen musste, was besser war als die Epics :\

Weiter ging es mit den Klassen, die stimmten hinten und vorne nicht. Der Mönch wurde z.B nach fast einen Jahr um 300%! gebufft wie erklärt man mir sowas?
Hier ging es ja nicht mehr darum das ein paar Punkte beim Mönch anpassungswürdig waren, sondern dass man ihn mit Anabolika vollstopfen musste, damit er sich überhaupt noch bewegen lässt.

Genauso wie das entfernen der Talentbäume, Blizzard meinte ja dass man dies auch getan hat um die Balance besser hin zu bekommen.
Scheinbar hatte Blizzard aber nicht verstanden warum damals Blizzard North, die Talentbäume mit im Spiel hatte.
Es ging ja gerade darum das man später etwas imba wurde, gerade durch diesen Tick Unbalance, konnte man viele Schwierigkeitsgrade schaffen die durch einen vollkommen ausgeglichenen Baum nicht möglich wären.
Man war also dank dieser Bäume immer ein Tick stärker als die Monster, zwar wurde es dadurch nicht unbedingt einfach, aber man verzweifelte auch nicht an bestimmten Stellen, weil ein ein bestimmtes Item jetzt fehlte.

Irgendwie muss ich sowieso sagen das D3 mehr zu einen WoW wurde als ein Diablo. In Diablo 2 warst du nicht itemabhängig, sondern skillabhängig. Klar waren auch da Items wichtig und beliebt, aber man musste keine Top Items besitzen und im Hölle unterwegs zu sein.
Die Items waren das Sahnehäubchen, der Bonus am Ende eines langen und anstrengenden Farmruns. In Diablo 3 sind Items eine Muss-Komponente um weiter zu kommen und keine Belohnung mehr.

Das wird Blizzard aber nicht ändern, weil sie halt keine Ahnung was sich Blizzard North damals alles bei gedacht hat.
Und solange diese Punkte sich nicht ändern werde ich auch D3 nicht mehr anrühren. Da helfen mir auch keine Werte-Änderungen wie Gosu sie vorschlägt. Für Leute die mit diesem momentan System in Diablo 3 leben können sind Gosus Vorschläge spitze, für meine Bedenken leider nicht.

Wie kann man etwas retten was sich eine Schrotflinte in den Mund gesteckt hat und abgedrückt hat?

Interessant bei mir im Freundeskreis zu sehen ist was Diablo 3 noch angerichtet hat. Bis vor D3 waren der Großteil meines Freundeskreises alle Blizzard Fans und haben der Firma mehr oder minder Blind vertraut was Qualität und Spielspaß anbelangt.
Dieses vertrauen hat merklich gelitten musste ich feststellen.
Zwar würde der Großteil immer noch blind Blizzard Spiele kaufen da sie es für ein einmaligen Ausrutscher hielten.
Aber die Bedenken sind da und nagen am Vertrauen zu Blizzard.

Ich glaube die Wahren Ausmaße von D3 werden erst in einigen Jahren sichtbar.
D3 hat sich gut verkauft daran gibt es keinen Zweifel, aber ein Verkaufserfolg muss noch lange keinen Spielerischen Erfolg darstellen.
Da die meisten ja erst nach dem Kauf feststellen ob das Spiel dem Geschmack entspricht oder nicht.

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