Diablo 3: Gold-Exploit in Patch 1.0.8 – Blizzard spendet Einnahmen der gebannten Spieler

Diablo 3 Die Überbosse

Anfang der Woche ging bei Diablo 3 Patch 1.0.8 online, der auf den US-Servern des Spiels neben den angekündigten Inhalten auch einen gravierenden Bug ins Spiel. Dieser ermöglichte es, Gold über das Echtgeld-Auktionshaus zu duplizieren. In einem umfangreichen Beitrag ging Production Director John Hight nun noch einmal auf die Geschehnisse ein und stellte auch eine Spende an Children’s Miracle Network Hospitals in Aussicht.

In seinem Beitrag erklärt Hight, der schwerwiegende Bug sei das Ergebnis eines Fehlers im Code gewesen, der sich eingeschlichen habe, als man die Stapelgröße für Goldverkäufe im Auktionshaus von 1 Million auf 10 Millionen erhöht habe. Dies habe zu einem Übermaß an abgebrochenen Auktionen geführt, die den Spielern im Gegenzug mehr Gold einbrachten.

Jedoch hätte nur ein Bruchteil der Spieler über die Milliarden von Gold verfügt, die für den Exploit nötig gewesen seien und lediglich 415 dieser Spieler hätten diesen tatsächlich ausgenutzt. Sobald man den Fehler bemerkt habe, hätte man das Auktionshaus offline genommen und das Problem genau untersucht.

Da ein Großteil der Spieler nicht an der Ausnutzung des Exploits beteiligt gewesen sei, habe man sich gegen einen generellen Rollback entschieden. Stattdessen stelle man sicher, dass alle legitimen Transaktionen ganz normal durchgeführt werden. Weiterhin bestrafe man alle Spieler, die den Exploit ausnutzten, sowie deren Helfer abhängig von der Schwere des Vergehens mit einer Account-Zurücksetzung oder einem Bann.

Abschließend erklärte Hight zudem, dass man alle Einkünfte durch Auktionen der betrügerischen Spieler an Children’s Miracle Network Hospitals spenden werde. Die Organisation sammelt Gelder für Kinderkrankenhäuser, die u.a. für den Kauf von medizinischen Geräten eingesetzt werden.

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Kommentare

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Kommentare zu "Diablo 3: Gold-Exploit in Patch 1.0.8 – Blizzard spendet Einnahmen der gebannten Spieler"

Sehr nett so was, ich freue mich für die Kinder, hoffen wir auf weitere solcher Exploits. :)
Ändert nichts daran das der Exploit zeigt wie problematisch das AH ist. Bzw nicht nur der Exploit sondern auch die Änderung. 1 Millionen war das Maximum, jetzt sind es 10 Millionen. Richt für mich stark nach Inflation.

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