Dead Space 3: Executive Producer verteidigt PC-Portierung – Gleiches Spielerlebnis für alle Plattformen

Dead Space 3 - Watch your backVor Kurzem hat Entwickler Visceral Games die Details zu r PC-Version von Dead Space 3 enthüllt und bei den PC-Fans für Ernüchterung gesorgt. Während andere Entwickler sich meist bemühen, die grafischen Vorteile des PCs zu nutzen, will man bei Dead Space 3 das Spiel einfach portieren. Nach der Kritik der Fans hat sich der Executive Producer Steve Papoutsis dazu nun geäußert.

Keine DX11 Features

Die “aktuelle” Konsolengeneration ist grafisch längst nicht mehr aktuell und bremst den PC in Sachen Präsentation seit Jahren aus. Das wird vor allem von Zeit zu Zeit durch einen einfach portierten Titel deutlich.

Einige Entwicklerstudios wollen den zusätzlichen Aufwand und die damit verbundenen Kosten nicht in Kauf nehmen und nehmen nur leichte Anpassungen bei einer Portierung vor. Die Konsequenzen sind meist verwaschene Texturen, veraltete Optik, hackelige Steuerung und verschachtelte Menüs, die kein Tierschützer einer Maus zumuten würde…

Verständlich, dass die PC-Fans nun nach der Ankündigung einer schlichten Dead Space 3-Portierung kritisch die Nase rümpfen. Keine Direct X11 Unterstützung, keine besonderen grafische Optionen. Das liest sich nicht gerade wie die Traumumsetzung eines PC-Spiels.

Gleiches Spielerlebnis für alle

Dead Space 3 Executive Producer Steve Papoutsis versuchte nun, die Wogen zu glätten und versicherte, dass man die PC-Version nicht vernachlässigen würde. “Es verwirrt mich, dass diese Frage überhaupt aufkommt. Der PC ist eine ganz andere Plattform. Und als Entwickler möchte man sicherstellen, dass eine möglichst gleiche Erfahrung wie auf anderen Plattformen geliefert wird”, so Papoutsis.

Diese Entscheidung bedeute keineswegs, dass der PC für das Entwicklerstudio weniger wichtig sei, heißt es weiter. Er ist aber nun mal eine Plattform, die nicht bei jedem gleich ausgestattet ist. Man sei jedoch bestrebt, für alle Spieler eine möglichst ähnliche Erfahrung zu bieten.

Bessere Schatten und Kantenglättung?

Gewisse Optimierungen soll die PC-Version aber dennoch beinhalten. Als Beispiel führt der Executive Producer den Vorgänger Dead Space 2 auf. Dort habe man bereits große Fortschritte im Bereich Steuerung und Reaktionsfähigkeit gegenüber dem ersten Teil gemacht. Am PC waren außerdem 50-60 Frames möglich und auch erweitere Rendering-Optionen für bessere Schatten und Kantenglättung waren ebenfalls implementiert. Diese Möglichkeiten will man offenbar auch im dritten Ableger anbieten.

“Die Tatsache, dass wir euch das Spiel mit Maus und Tastatur spielen lassen, hat zur Folge, dass es sich ganz anders anfühlt”, erklärt Papoutsis und betont, dass man für alle Plattformen eine überzeugende Umsetzung garantieren möchte. “Wir wollen, dass es auf allen Plattformen großartig wird, das ist unser Ansatz.”

Wie großartig Dead Space 3 tatsächlich wird, werden wir spätestens am 7. Februar 2013 erfahren. Dann wird der Survival-Horror-Titel für PC, Xbox 360 und die PlayStation 3 erscheinen. EA bietet das Spiel in verschiedenen Editionen an. Frühentschlossene werden außerdem mit weiteren Boni belohnt. Alle Details zu dem Thema gibt es in unserem Überblick-Artikel.

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Kommentare zu "Dead Space 3: Executive Producer verteidigt PC-Portierung – Gleiches Spielerlebnis für alle Plattformen"

Ich fand das der zweite Teil nicht unbedingt schlecht portiet. Das wir grafisch nichts aufgebohrtes bekommen war mir auch klar. Ich meine wir reden von EA :D

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