Ausgespielt: Mech-MMO Hawken in der Preview – Grafik, Spielgefühl und Co.

Das Menü von HawkenMeteor Games und Entwickler Adhesive Games hatten letztes Wochenende zur Presse-Beta ins Mech-MMO Hawken geladen. Wir haben natürlich dankend angenommen und nach stundenlangen Motoröl vergießen möchten wir dir unser Preview zum Spiel präsentieren.

Die Grafik

Ein Kampf in Hawken auf der Capture and Hold KarteDas Auge isst ja bekanntlich mit und so wundert es nicht, dass Hawken hier auf die gutaussehende Unreal 3 Engine setzt. Die Engine ist bei den Entwicklern sehr beliebt, da sie gut aussieht, nicht Ressourcen-hungrig und relativ pflegeleicht ist. Dementsprechend ist das, was Hawken an Grafik zu bieten hat sehr gut.

Die Mechs (Roboter) wie auch die Umgebung sehen sehr detailverliebt aus und gerade das macht das Spiel ansprechend. Das Einzige, was man dem Spiel momentan vorhalten kann ist die Umgebung. Hier gibt es nämlich nur zerstörte Stadtteile und enge Häuserschluchten. Die sehen zwar immer gut aus, können aber nicht darüber hinwegtäuschen, dass hier noch etwas Vielfalt in puncto unterschiedliche Gebiete fehlt.Dafür ist das Spiel aber auch frei von Grafikbugs, was mir persönlich das Wichtigste ist.

Das Zusammenschrauben des Mechs

Garage bei HawkenBevor du dich ins Spiel wirfst, kannst du dich in deiner Garage um deinen Mech kümmern. Mit kümmern ist dabei nicht gemeint, dass du dir um den Lack des kleinen Roboters Sorgen machst, sondern ihn bis an die Zähne bewaffnest! Du kannst jeweils eine Waffe an seinen linken und rechten Arm montieren. Welche das genau sind, wird durch die Mech-Art bestimmt.

Besitzt du einen kleinen schnellen Mech, wirst du meist auch nur eine leichte Bewaffnung haben. Das ist natürlich mehr als logisch, denn ein Späher braucht meist keine schwere Bewaffnung, da er ja leichtfüßig unterwegs sein muss. Bei den schweren Mechs sieht das ganze natürlich ganz anders aus. Nicht nur, dass diese meist breit wie eine Häuserwand sind, sie rüsten sich auch mit schweren Geschützen und Raketenwerfern aus.

Doch in der Garage stehen dir noch viel mehr Möglichkeiten zur Verfügung. So kannst du deine Talentbäume verwalten, deine Items aussuchen, mit denen du deinen Mech ausrüsten möchtest (besondere Panzerung für mehr Rüstung) und die besonderen Fertigkeiten wählen, die du mit auf das Schlachtfeld nehmen möchtest.

Alle diese Items können mit Hawken Points erspielt werden. Die Hawken Points sind eine der beiden Währungen im Spiel und können durch Matches gesammelt werden. Die andere Währung sind Meteor Points. Diese bekommst du, wenn du echtes Geld in das Spiel investierst. Mit diesen Punkten kannst du dir dann auch dieselben Ausrüstungsitems kaufen wie mit den Hawken Points oder du investierst die Punkte in coole Skins. Letztendlich kannst du dir mit den Meteor Points aber keine spielentscheidenden Vorteile kaufen!

Das Spielgefühl

Die Reperatur des Mechs in HawkenIm Spiel hat man dann die Möglichkeiten, sich für Free for All, Team Deathmatch, Capture and Hold oder Belagerung anzumelden. Dies macht man entweder über ein System, das den passenden Server aussucht, oder man sucht sich selbst den Server aus einer langen Liste raus. Hat man den passenden Server gefunden, kann man auch schon so gut wie gleich durchstarten,wenn alle Spieler da sind.

Im Spiel angekommen sitzt man dann auch gleich in seinem Cockpit und kann munter drauflos laufen. Nachdem man sich ein paar Sekunden lang an die Steuerung gewöhnt hat, nimmt das Spiel schnell an Fahrt auf, denn die Karten sind relativ klein und meist trifft man nach nicht mal 30 Sekunden auf die ersten Gegner. Und hier heißt es jetzt taktisch, aber flink vorgehen, denn einerseits muss man den gegnerischen Geschossen ausweichen, andererseits muss man selbst noch versuchen, mit seinen Waffen und Fertigkeiten, die man sich ja vorher ausgesucht hat, zu treffen.

Dass das bei dem hohen Tempo gar nicht so einfach ist, merkt man dann in den Kämpfen recht schnell. Doch wer versucht frontal mit seinen Mech, sei es nun ein leichter oder ein schwerer, in die Gegnerhorden reinzulaufen, wird nur sehr kurz seinen Spaß haben. Die Karten laden gerade dazu ein, einen Hinterhalt auf den Dächern vorzubereiten (alle Mechs können kurzfristig fliegen) oder dem Gegner in einer engen Seitenstraße aufzulauern und dann beide Seiten dicht zu machen. Die Chancen auf eine erfolgreiche Flucht sind dann meist null.

Fazit

Auch in Hawken ist man nicht immun gegen RaketenHawken ist so unglaublich schnell und adrenalientreibend, dass man nach kürzester Zeit einen Ruhepuls von 180 hat und wie gebannt auf den Monitor starrt. Doch gleichzeitig verlangt das Spiel einem auch eine Menge taktisches Verständnis ab. Versuche ich den Gegner von oben aufs Korn zu nehmen, igele ich mich hier ein, welche Fertigkeit nutze ich jetzt am besten usw.

Hawken ist ein schnelles Spiel, aber nicht so schnell, dass man sich gehetzt fühlt. Meinen ersten Platz als Mech-Spiel auf dem PC hat es aber jetzt schon erobert und wenn die Entwickler nicht noch allzu viel verkehrt machen, wird es das noch eine ganze Weile bleiben! Mehr zum Spiel erfährst du auch auf der offiziellen Hawken-Seite.

Hawken-Vorschau im Video

Du willst  mehr von Hawken sehen? Dann wirf auf jeden Fall einen Blick in unser Video:

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Veröffentlicht in: News


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