Assassin´s Creed 3: Liberation – Komponistin Winifred Phillips im Interview

Assassin´s Creed 3: Liberation - AvelineDer Soundtrack in Videospielen trägt zu einem großen Teil zur Atmosphäre und dem Spielerlebnis bei. Für die musikalische Untermalung in Assassin´s Creed 3: Liberation, das exklusiv für PlayStation Vita erschien, zeichnet sich die Komponistin Winifred Phillips verantwortlich. In einem Interview sprach diese nun u.a. über den kreativen Prozess, der hinter der Musik in einem Spiel steckt.

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Phillips Weg in die Branche

Winifred Phillips war in der Vergangenheit bereits an Soundtracks für Spiele wie God of War, Little Big Planet 2 und Speed Racer beteiligt. Für ihre Musik in Assassin´s Creed 3: Liberation wurde sie Ende vergangenen Jahres mit einem Hollywood Music in Media Award ausgezeichnet.

Im Interview mit Digital Trends sprach sie nun u.a. über ihren Weg in die Branche und die Erstellung eines Soundtracks. Phillips verrät, dass sie Interesse daran gehabt habe, Musik für Videospiele zu komponieren und daher eine Demo ihrer Musik in Umlauf brachte, die schließlich Sony Computer Entertainment America auf sie aufmerksam machte. Während der E3 2004 traf sie sich mit einem Musik-Verantwortlichen des Unternehmens und wurde schließlich Teil des God of War-Teams.

Anschließend geht sie genauer darauf ein, wie die Titel entstehen. So erläutert sie, dass dabei diverse Hardware zum Einsatz kommt. Aktuell würden in ihrem Studio sechs Computer stehen, auf denen unterschiedliche Tools laufen. Die verwendeten Sounds werden dabei zum Teil von ihr selbst eingespielt, zum Teil werden jedoch auch von anderen Künstlern in renommierten Studios.

Ubisoft und Assassin´s Creed 3: Liberation

Auf die Frage, wie die Zusammenarbeit mit Ubisoft letztendlich zustande kam, erläutert Phillips, sie habe in den letzten Jahren mehrere Diskussionen mit dem Unternehmen bezüglich diverser Projekte gehabt, es habe sich jedoch nichts ergeben. Bei Assassin´s Creed 3: Liberation habe es dann jedoch geklappt.

Assassin´s Creed 3: Liberation spiele im New Orleans des 18. Jahrhunderts. Ort und Zeit hätten einen großen Einfluss auf die Musik gehabt, die sie für das Projekt komponierte. Eine aristokratische, französische Gesellschaft habe diversen sozialen Schichten des kolonialistischen Amerikas und der starken afrikanischen Kultur der Sklaven gegenübergestanden.

Aus diesem kulturellen Mix habe sie Inspiration gezogen und musikalische Elemente von Volksliedern, französischen Barock-Techniken und Instrumenation sowie der komplexen traditionellen afrikanischen Musik integriert.

Das komplette Interview mit Phillips kannst du bei Digital Trends lesen! Einen Eindruck von Phillips Arbeit erhältst du im folgenden Video:


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